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iPhone 5S: Design, Kamera und Akkulaufzeit

Wir geben es zu, wir haben uns Zeit gelassen. Zeit, die notwendig war, um das iPhone 5S in seiner Gänze zu testen und auf Herz und Nieren zu prüfen. Hier kommt unser Test.
Allein der Release eines neuen iPhones ist immer etwas Besonderes, sogar Announcements zum Thema polarisieren. Wir erklären in dieser Reihe von Specials, warum das iPhone 5S ein größerer Schritt ist, als auf den ersten Blick erkennbar.


Design, Akkulaufzeit und generelles Handling

Das iPhone 5S hat sich von den Abmaßen kaum geändert und ist auf den ersten Blick nur an den etwas modifizierten Modellfarben erkennbar. Space-Grau, Silber und Gold stehen zur Verfügung. Besonders die goldene Version hatte im Vorfeld der Veröffentlichung für Aufregung gesorgt, aber wir können beruhigen: Die Farbe ist unaufdringlich und passt sich nahtlos in die Farbreihe ein, es handelt sich nicht um eine übertriebene Farbe.

Obwohl die Größe sich nicht geändert hat, sind doch zwei Designelemente durchaus anders: Zum Einen kommt der Homebutton ohne das sonst typische Quadrat daher und wird von einem Metallring umgeben. Zum Anderen ist die neue Kamera mit einem Dual-Blitz ausgestattet, der dafür sorgen soll, dass Bilder mit der Kamera nicht das sonst so harte Farbschema normaler Blitze aufweisen. Durch die Beimischung von Bernstein zum Blitz bekommen Bilder einen natürlicheren und weicheren Look.

Trotz viel stärkerem Prozessor (das erste Mal findet ein 64-bit-Prozessor den Weg in ein Smartphone), neuerer Kamera und echtem Multi-Tasking waren wir von der Akkulaufzeit positiv überrascht. Wir testeten das iPhone 5S den ganzen Tag, ließen alle Anwendungen weiterhin laufen, spielten Spiele und testeten sogar 3D Mark von Futuremark bis an die Grenzen der Machbarkeit. Trotzdem hielt das iPhone 5S jedes Mal um die 20 Stunden. Das ist eine große Leistung der Apple-Ingenieure und ist wirklich positiv.


Die Kamera und Co-Prozessor

Wir alle machen konstant Fotos unterwegs, um Erinnerungen behalten zu können. Dafür wurde die Kamera des iPhone 5S nochmals verbessert. Neben dem oben genannten Dual-Blitz wurde der Sensor verbessert und neue Features integriert. Wer kennt zum Beispiel nicht das Problem bei Gruppenfotos, dass eine Person immer irgendwie die Augen geschlossen hat? Jetzt ist das kein Problem mehr: Einfach den Finger auf dem Auslöser lassen und das iPhone macht eine Reihe Fotos. Danach kann man das iPhone Favoriten vorschlagen lassen, diese behalten und den Ordner löschen, wobei die besten Bilder behalten werden.

Schon im Vorfeld wurde viel über die Slo-Mo-Funktion des iPhone 5S gesprochen, auf die wir natürlich ebenfalls eingehen wollen. In dieser Einstellung wird Videomaterial mit 120 Bildern pro Sekunde aufgenommen und es können frei im Nachhinein Sequenzen in Superzeitlupe definiert werden. Durch die 120 Bilder pro Sekunde ist das unglaublich präzise und professionell, das Ergebnis ist einfach genial.

Das erste Mal hat ein iPhone jetzt auch einen Co-Prozessor, der sich um Dinge kümmert, die auf dem 64-bit-Prozessor einfach nur Rechenleistung fressen würden. Der M7-Prozessor macht Berechnungen zur Navigation und Lage des iPhone 5S und sorgt so für eine noch präzisere Berechnung der Informationen wenn Ihr Euch bewegt und auf Navigation angewiesen seid. Das iPhone 5S erkennt dank Co-Prozessor auch, ob Ihr im Auto seid oder zu Fuß unterwegs seid und schaltet dementsprechend Kartendaten und Wegzeichen um.

Im zweiten Teil unserer Review-Reihe geht es morgen um den Prozessor und die Grafikdarstellung des iPhone 5S. Wir erklären, warum der Schritt des iPhone 5S größer ist, als man es zunächst denkt.



Details

  • Titel: iPhone 5S
  • System: iPhone
  • Release: Bereits erhältlich
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Dieser Beitrag stammt von Stefan und dem entertainweb-Team