Michael Moore über American Sniper: Scharfschützen sind Feiglinge Bild: Warner Bros. Pictures

Der neue Film von Clint Eastwood

Michael Moore über American Sniper: Scharfschützen sind Feiglinge

Clint Eastwoods American Sniper spielte am Startwochenende über 90 Millionen US-Dollar ein. Oscar-Preisträger Michael Moore gehört nicht zu den begeisterten Kinogängern.
American Sniper handelt von Chris Kyle (Bradley Cooper), dem tödlichsten Scharfschützen des US-Militärs, der unter anderem im Irak-Krieg kämpfte. Kyle soll während seiner Soldatenlaufbahn mindestens 160 Menschen erschossen haben, bevor er 2013 auf einem Schießstand in Texas selbst der Kugel eines offenbar geistig verwirrten Veteranen zum Opfer fiel.

Clint Eastwoods für sechs Oscars nominierte Regiearbeit spielte am Startwochenende mehr als das Doppelte des prognostizierten Ergebnisses von 45 Millionen US-Dollar ein. Die Amerikaner scheinen sich also auf den Film einigen zu können. Einer will aber nicht in den Jubel mit einstimmen: Michael Moore. In einem Tweet schreibt der Fahrenheit 9/11-Regisseur und Oscar-Preisträger:


„Mein Onkel wurde im Zweiten Weltkrieg von einem Scharfschützen ermordet. Uns wurde beigebracht, dass Scharfschätzen Feiglinge sind. Sie schießen dir in den Rücken. Scharfschützen sind keine Helden. “

American Sniper startet am 26. Februar in den deutschen Kinos.
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Dieser Beitrag stammt von Stefan und dem entertainweb-Team