Bundesvision Song Contest: Revolverheld siegt Bild: getty images
Für Bremen

Bundesvision Song Contest: Revolverheld siegt

Am vergangenen Samstag lud Stefan Raab zum 10. Mal zum Bundesvision Song Contest. Diesmal aber mit weniger Newcomern und mehr gestandenen deutschen Musikgrößen. Die Gewinner: Revolverheld.
Nachdem Revolverheld im Jahr 2006 den zweiten Platz erreichten, hat die Band nun mit ihrem Song „Lass uns gehen“, der von der Flucht aus der Stadt handelt, den Pott nach Bremen geholt. Mit deutlichem Vorsprung in Form von 180 Punkten. Auf Platz zwei konnten sich Jupiter Jones aus Rheinland Pfalz mit 124 Punkten festsetzen. Für Sachsen-Anhalts Teesy hat es mit 102 Punkten für Platz drei gereicht. Aber nicht nur auf den ersten drei Plätzen fanden sich Hochkaräter. Ebenfalls angetreten sind unter anderem Marteria, Ok Kid und Andreas Bourani.


R. Kelly auf bayerisch

Die bisher verwendeten, oft etwas langweiligen, Ankündigungsclips mussten in diesem Jahr Platz für eine wesentlich unterhaltsame Ankündigungsform machen: Raab traf sich im Vorfeld mit den einzelnen Acts zu Jamsessions, bei denen jeder Act einen Song covern und diesen im jeweiligen Dialekt wiedergeben sollte. Eines der Highlights: Andreas Bouranis bayerische Version von R. Kellys „I believe I can fly”.

Stefan Raab erfand den Bundesvision Song Contest vor genau zehn Jahren. Seitdem gilt der Musikwettbewerb als wichtige Plattform für deutschsprachige Musik. Quotentechnisch lief es 2014 übrigens wieder etwas besser als in den vergangenen Jahren. 1,44 Millionen schalteten am Samstagabend ein, davon immerhin 13 Prozent der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Zum Vergleich: Im letzten Jahr waren es nur 11,5 Prozent. Von den Rekordzahlen aus dem Jahr 2005 (21,2 Prozent) war die Veranstaltung dennoch weit entfernt.
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Dieser Beitrag stammt von Stefan und dem entertainweb-Team