Virtual Reality (VR) - Die Definition Bild: getty images
Das ist VR

Virtual Reality (VR) - Die Definition

In der Technikwelt überschlagen sich die Meldungen über Virtual Reality (kurz: VR), und das obwohl es noch gar keine vernünftige Hardware gibt. Damit ihr über das potenziell nächste große Ding Bescheid wisst, erklären wir den Begriff.
Streng genommen, beschreibt Virtual Reality eine computergenerierte virtuelle Umgebung, die dank spezieller Hardware als Realität wahrgenommen wird. Die Wahrnehmung der eigenen Person in der realen Welt verringert sich also, während sich die Wahrnehmung des virtuellen Ichs (Avatar) vergrößert.

Dieses Eintauchen in eine virtuelle Welt nennt sich Immersion und ist je nach Soft- und Hardware unterschiedlich stark ausgeprägt. Beispielsweise ein Ego-Shooter schafft eine stärkere Immersion, weil der Gamer seine Spielfigur aus der Ich-Perspektive steuert, der Controller verstärkt den Eindruck durch Force Feedback.

Wird dieses Mittendrin-Gefühl noch verstärkt, der Grad der Immersion erhöht, spricht man von Telepräsenz, wie sie von Head Mounted Displays wie Oculus Rift erzeugt wird. Der Spieler schaut hier nicht nur auf eine virtuelle Realität, sondern taucht regelrecht in sie hinein – auch weil der angezeigte Bildausschnitt durch Sensoren dem Blick des Spielers folgt. Und genau diesen Effekt wollen Hersteller wie Oculus VR und Valve mit ihren neuen VR-Brillen in die Gamer-Wohnzimmer bringen.

Versuche, virtuelle Welten mittels Head-Mounted-Displays zu erzeugen, gab es auch in den 80ern schon, allerdings gingen die mangels adäquater Technik in die Hose. Theoretisch reicht bei Virtual Reality per Head-Mounted-Display wie beim normalen Zocken auf dem Screen eine Framerate von 60 Bildern pro Sekunde aus. Schenkt man beispielsweise Oculus-VR-Chef Luckey Palmer glauben, wird sich die Framerate bei Virtual Reality irgendwo zwischen 90 und 120 Bildern pro Sekunde einpendeln.
Wie sich die Zukunft von Virtual Reality anfühlt, davon könnt ihr euch voraussichtlich im Jahr 2016, vielleicht noch 2015 selbst überzeugen. Dann nämlich sollen die ersten Endkundenversionen von Geräten wie Oculus Rift, Project Morpheus und HTC Vive in den Handel einziehen.

Details

  • Genre: Action
Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Dieser Beitrag stammt von Stefan und dem entertainweb-Team