Kino-News: Plötzlich Familie Bild: Paramount

Kino-News: Plötzlich Familie

Die herzerwärmende Komödie mit Mark Wahlberg als unerfahrenem Pflegevater kommt ab 31. Januar in die deutschen Kinos

Über Nacht zum Familienglück

Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr. Dass dieser Spruch tatsächlich der Wahrheit entspricht, davon dürfen sich in Plötzlich Familie auch Pete (Mark Wahlberg) und Ellie (Rose Byrne) überzeugen. Das Ehepaar ist schon seit Jahren vollends damit beschäftigt, Häuser zu renovieren und gegen Profit weiterzuverkaufen. Das Thema Kinderkriegen blieb bei der ganzen Arbeit irgendwie auf der Strecke. Bis sie sich dazu entscheiden, nicht eins, sondern gleich drei Kinder aus dem Pflegeheim bei sich aufzunehmen. So wird aus dem kinderlosen Ehepaar über Nacht eine Großfamilie – zumindest, was die Anzahl der Familienmitglieder betrifft. Fortan versuchen alle fünf Protagonisten in dieser ungewöhnlichen Familien-Dynamik, die Herausforderungen des Lebens möglichst gut zu meistern und auch dem Gefühl nach eine richtige Familie zu werden. Dass das nicht reibungslos vonstattengeht und zu gleichen Teilen schreiend komische und zu Tränen rührende Situationen provoziert, versteht sich von selbst.  

Aus dem wahren Leben

Sean Anders, der Drehbuchautor und Regisseur von Plötzlich Familie, weiß nur allzu gut, wie sich die verschiedenen Charaktere in seinem neuen Film fühlen müssen – schließlich ist die Story von den eigenen Erfahrungen Anders und seiner Frau inspiriert, die ebenfalls ein Kind adoptierten und feststellten, dass dieses wichtige Thema filmisch kaum behandelt wird. Als Hauptdarsteller wünschte sich Anders Schauspieler, denen ein chaotisches, ungewöhnliches Familienleben nicht fremd ist. Mark Wahlberg, der selbst vier Kinder großzieht, war die perfekte Wahl für Neo-Papa Pete: „Schon bevor mir das fertige Drehbuch vorlag und ich mit Sean Anders über die Idee gesprochen habe, wurde ich sehr emotional. Als Vater weiß ich genau, wie sich das anfühlt. Eine Familie zu sein, kann zugleich wunderschön und herausfordernd sein – und manchmal auch ziemlich schwierig. Ganz gleich, ob es adoptierte oder die leiblichen Kinder sind“, erzählt Wahlberg über seine Entscheidung, die Rolle anzunehmen.

Rose Byrne, ebenfalls Mutter eines zweijährigen Sohnes, spielt den zweiten Teil des unverhofften Elterngespanns und betont, dass sie an Anders Arbeit vor allem schätzt, dass der Humor nicht zu kurz kommt: „Sean Anders war es sehr wichtig, einen Familienfilm zu machen, der auf eine sehr humorvolle Art bewegend ist“. Das die Chemie zwischen den beiden Elternteilen stimmte, fiel sofort auf. Das bestätigt auch Isabela Moner, die in Plötzlich Familie eines der drei Adoptivkinder von Ellie und Pete spielt: „Ich hätte mir niemand anderen als Mark und Rose für die Rollen der Eltern vorstellen können.“
 
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