Surviving Mars Bild: Paradox Interactive

Surviving Mars

Das Weltraum-Aufbauspiel von Paradox Interactive bekommt durch zwei neue Erweiterungspacks bald Flora und Fauna
Die Notwendigkeit eines neuen Planeten, den die Menschheit als neue Heimstätte für sich beanspruchen kann, wird immer realistischer. Während sich die große Klimakatastrophe in der Realität hoffentlich noch abwenden lässt, können wir in Surviving Mars schon mal üben, wie es wäre, einen neuen Planeten zu kolonisieren. Wie der Name schon sagt, landet man als Spieler in einem Raumschiff auf dem roten Planeten, der detailgetreu dem echten Planeten nachempfunden wurde. Ziel des Spiels ist es, durch die effiziente Gewinnung und geschickte Verwaltung von Ressourcen, eine funktionierende Kolonie aufzubauen. Außerdem verfügt das Spiel über eine Reihe von Quests, die allerhand Schwierigkeiten bereiten können, darunter Epidemien, Kriege, rivalisierende Kolonisten, Roboter-Aufstände, Alienangriffe und noch einiges mehr. Außerdem gibt es zahlreiche Wetterphänomene, wie Meteoritenstürme und Kältewellen, die den Schwierigkeitsgrad noch erhöhen.

Die neuen Erweiterungspacks ermöglichen Terraforming

Die wichtigste Neuerung des größeren Erweiterungspacks Surviving Mars: Green Planet ist die Möglichkeit des Terraformings. Diese Technik ermöglicht es Weltall-Kolonisten, nicht nur die bereits bestehenden Bodenschätze des Planeten Mars abzubauen, sondern den Planeten auch so zu terraformieren, dass aus dem feindseligen Umfeld ein echter Lebensraum werden kann. Wenn erstmals Pflanzen auf dem Mars wachsen und eine Atmosphäre mit atembarer Luft entsteht, können die Dome geöffnet werden. Allerdings haben sämtliche Entscheidungen positive oder negative Konsequenzen, weswegen die relevanten Parameter Atmosphäre, Temperatur, Wasser und Vegetation immer in Balance bleiben müssen - sonst könnte es zu Katastrophen kommen, wie z.B. saurer Regen oder Marsbeben.

Erst Tiere machen ein Leben lebenswert

Das kleinere Erweiterungspack Laika Project umfasst zahlreiche Haus- und Nutztiere, die ebenfalls dazu beitragen, dass das Leben auf dem Mars nicht nur lebbar, sondern lebenswert wird. Spieler können beispielsweise Nutztiere züchten, um die Nahrungsmittelproduktion anzukurbeln. Bis zu acht verschiedene Nutztiere können auf einmal gezüchtet werden, entweder in Indome-Farmen und nach der Luftverbesserung auch in Outside-Farmen. Haustiere sind hingegen als psychologische Unterstützung für einsame Kolonisten gedacht. Es dürfte kaum verwundern, dass im Weltall auch relativ ungewöhnliche Haustiergattungen üblich sind, z.B. Lamas, Pinguine und Schnabeltiere, die nach der erfolgreichen Terraformierung am liebsten die Mars-Umgebung unsicher machen, um Sträucher und Bäume zu erkunden

Surviving Mars: Green Planet erscheint am 16. Mai 2019 für PC, Xbox One und PlayStation 4. Parallel zur Green Planet-Expansion erscheint auch das Laika Project Content-Pack, durch das erstmals Nutz- und Haustiere auf den Mars kommen. Vorbestellungen für Green Planet und Laika Project sind ab sofort für 19,99 Euro, bzw. 5,99 Euro möglich. Alternativ ist das Green Planet Plus Bundle, das auch Project Laika umfasst, zum Preis von 23,90 Euro erhältlich.


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