Kino-News: The Sun is also a Star Bild: Warner Bros.
  • 16.05.2019
  • red.

Kino-News: The Sun is also a Star

Die romantische Liebeskomödie mit dem ernsten Hintergrund über Liebe zwischen Migranten kommt ab 16. Mai auch in die deutschen Kinos
Was, wenn zwei Menschen nur einen Tag Zeit haben, um herauszufinden, ob sie füreinander bestimmt sind? Dieses Konzept ging schon in Before Sunrise mit Ethan Hawke und Julie Delpy auf. Während die beiden im schönen Wien ihre Wirbelwind-Romanze zelebrierten, die durch ein bereits gekauftes Zugticket ein jähes Ende erfuhr, sind die Hindernisse in The Sun is also a Star um einiges ernster.

Eine unverhoffte Begegnung in New York City

Wenn sich in einer Millionen-Metropole wie New York zwei Menschen begegnen, die eine sofort spürbare Chemie haben, kann das kein Zufall sein. Davon ist zumindest der angehende Student und Vollzeit-Romantiker Daniel Bay (Charles Melton) überzeugt. Seine Auserwählte, die in Jamaika geborenen Pragmatikerin Natasha Kingsley (Yara Shahidi), sieht das allerdings ganz anders. Denn obwohl sie diese Chemie zu Daniel ebenfalls spürt, plagen sie und ihre Familie gerade ganz andere Sorgen, denn die Familie hat keine gültigen Papiere für die USA und soll bereits am nächsten Tag nach Jamaica abgeschoben werden – nachdem sie ihr ganzes Leben in Amerika verbracht hat, ihrer gefühlten Heimat. Von so banalen Dingen wie Einwanderungs-Gesetzen will sich Daniel aber nicht aufhalten lassen – und so beschließt er, Natasha davon zu überzeugen, dass ihre Begegnung nichts weniger als Schicksal war und dass es so etwas wie wahre Liebe tatsächlich gibt.

Riverdale trifft Grown-ish

Die beiden Hauptfiguren des Films sind beileibe keine Unbekannten, denn sowohl Yara Shahidi aus den Serien Black-ish und Grown-ish, sowie Charles Melton aus Riverdale sind durch ihre Rollen in den beliebten Serien einem breiten Publikum bekannt. Umgesetzt wurde der Film von der jungen Regisseurin Ry Russo-Young (Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie).

The Sun is also a Star basiert auf dem Besteller-Roman „Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“ von Nicola Yoon, der unter anderem die „New York Times“- Bestsellerliste anführte und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Dass Liebe nur in der Theorie keine Grenzen kennt, musste Yoon selbst erfahren. Genauso wie zahlreiche junge Amerikaner, von denen viele eine abgewandelte Version der Film-Story - Gesetz der Anziehung gegen Gesetz der Einwanderung - kennen. Produzentin Elysa Koplovitz Dutton erklärt: Regisseurin „Rys Vision, um diese dezidiert moderne Geschichte in einen Film mit klassischem Anspruch zu verwandeln, hat uns sofort angesprochen. Einwanderung ist eines der relevantesten Themen unserer Zeit und Nicola Yoons Fähigkeit, die Geschichte einer aufkeimenden Beziehung im Kontext dieses starken und emotionalen Problems darzustellen, ist dringend und sehr real“.

Ob die beiden jungen Verliebten schlussendlich zueinander finden und ob Natasha in Amerika bleiben darf, erfahren wir ab 16. Mai in den deutschen Kinos.

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