Film News: Ready Player One von Steven Spielberg Bild: Warner Bros

Film News: Ready Player One von Steven Spielberg

Steven Spielbergs neuester Streich Ready Player One knackt die 300 Millionen Dollar-Marke im Box Office
Mit einer schönen Regelmäßigkeit beglückt uns Steven Spielberg mit genau einem Film pro Jahr. An die ganz großen filmischen Erfolge - denen Spielberg einerseits seinen Ruf als begnadeter Regisseur und seine vielen hochkarätigen Awards verdankt und die andererseits als absolute Klassiker in die Filmgeschichte eingingen (wie z.B. E.T., Schindlers Liste oder Der Soldat James Ryan) - konnte er allerdings schon länger nicht mehr anschließen. Bis jetzt.

Mit der filmischen Adaption des gleichnamigen Science-Fiction-Romans von Ernest Cline gelang es ihm zum ersten Mal seit 2011 mit Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn nach einer Woche die magische 300 Dollar Marke im Box Office zu knacken. Hier eine kurze Zusammenfassung des Films, der die Herzen von Popkultur-Fans und Gamern höher schlagen lassen wird:

Ready Player One spielt größtenteils in Columbus Ohio im Jahr 2045. Eine Stadt, deren Kriminalitätsrate bereits heute weit über dem nationalen amerikanischen Durchschnitt liegt und in der filmischen Gegenwart vollends zu einem Slum verkommen ist. Auf der Leinwand wird die Stadt in der Zukunft als einziger, in die Höhe wachsender White Trash Trailer-Park dargestellt. Die Stadt wächst und platzt aus allen Nähten und man kann nirgendwo hin. In dieser Tristesse lebt auch Wade Watts (der kein Superheld ist, auch wenn uns sein akronymisch gewählter Name das glauben machen will). Weil die Realität kaum zu ertragen ist, leben die meisten Menschen des fiktionalen Columbus nur noch dafür, ihr so oft wie möglich zu entfliehen, nämlich in das fiktionale Universum OASIS. An diesem Ort ist alles möglich, die einzige Grenze ist die eigene Fantasie. Die Grenzen der Geografie, der Physik, der Gesetze und sogar der eigenen Identität sind aufgehoben: Wechsele dein Aussehen und dein Geschlecht, feiere mit deinen Freunden ohne jemals müde zu werden, duelliere dich in rasanten Autorennen oder fliege mit Neil Armstrong höchstselbst zum Mond. Alles ist möglich. Wade Watts bewegt sich in der OASIS in der Gestalt seines Avatars Parzival.

Entwickelt wurde die OASIS vom gleichermaßen genialen wie exzentrischen James Halliday. Deshalb versteckte Halliday ein sogenanntes Easter Egg in der OASIS und derjenige, der es als erstes findet, wird nicht nur Hallidays gesamtes Vermögen, sondern auch die alleinige Kontrolle über die OASIS erben. Und weil die OASIS nicht nur einfach ein Ort ist, um der eigenen tristen Realität zu entfliehen, sondern gleichzeitig auch die wichtigste Ressource der Weltwirtschaft, haben natürlich auch weniger altruistische Gestalten Interesse daran, die Macht über dieses Universum zu erlangen. So beginnt der Wettlauf um die Kontrolle über diesen virtuellen Sehnsuchtsort, in dem sich Wade Watts und seine Freundesgruppe plötzlich wiederfinden.

Besonders beliebt war Ready Player One übrigens in China, wo der Film nach einer Woche beachtliche 143 Dollar einspielte. Ein Land, in dessen Großstädten die Lebensbedingungen der kleinen Leute sich gar nicht so sehr von jenen in der dystopischen Verfilmung unterscheiden. Ein Zufall? Wer weiß das schon...


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