US-Networks produzieren kein Wonder Woman Bild: ABC

US-Networks produzieren kein Wonder Woman

Am Mittwoch sollen laut Presseberichten Warner Bros., DC Comics und Autor David E. Kelley mit dem fertigen Drehbuch zu einem Reboot von Comic-Figur und Serie Wonder Woman bei den fünf US-Broadcast-Networks vorstellig geworden sein. Alle Sender lehnten ab, doch die Entscheidungsprozesse sind aufschlussreich.

Der Drehbuch-Entwurf von Ally McBeal-Schöpfer David E. Kelley zu einem Wonder-Woman-Serienpiloten wird zunächst nicht umgesetzt. Während Wonder Woman als Serie vermutlich bei den Rechtehaltern DC Comics und der Schwesterfirma Warner Bros. TV in der Zukunft weiterentwickelt werden dürfte, war es das für Kelley vermutlich mit dem Projekt. Gegen das Projekt sprach laut Presseberichten zum gegenwärtigen Zeitpunkt vor allem eins: Die hohe Lizenzgebühr.

Deadline berichtet über die Grundlagen der Entscheidungen der einzelnen Sender. Für The CW - das immerhin zur Hälfte Warner Bros. gehört - war das Projekt schlichtweg nicht finanzierbar. Auch NBC war das Projekt gegenwärtig zu teuer - die zu erwartenden Kosten machen Wonder Woman zu einem Prestigeprojekt, und mit der anstehenden Unternehmensumstrukturierung inklusive Managerwechsel konnte und wollte niemand Gelder in dieser Höhe bewilligen.

Bei CBS rechnete man mal wieder vorsichtig und erinnerte sich an Bionic Woman, mit dem ebenfalls eine 1970er-Jahre Serie wiederbelebt werden sollte, und das zum Millionengrab wurde. Laut Deadline passte das vorliegende Projekt nicht ins Programm von FOX. Weiterlesen...

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