Horizon: Zero Dawn in der Vorschau Bild: Sony Interactive Entertainment

Preview

Horizon: Zero Dawn in der Vorschau

Was kommt dabei raus, wenn man The Witcher mit Monster Hunter kreuzt, ordentlich Science-Fiction dazugibt und Guerilla Games ein PS4-Game daraus basteln? Horizon: Zero Dawn. Vorschau!
Der Anspielsession auf der Gamescom nach zu urteilen, ist Guerilla Games als Sonys Haus- und Hof-Entwickler genau die richtige Adresse, wenn’s um das beschriebene Szenario geht. Der Spieler übernimmt in Horizon die Rolle der jungen Frau Aloy, die von ihrem Stamm verstoßen wurde und nun ihren Platz in der postapokalyptischen Welt sucht. Diese war während für die Demo freilich begrenzt. Im fertigen Spiel wird sich Aloy aber komplett frei auf der Map bewegen können, wie uns die Entwickler im Gespräch versprechen.


Loot-Diebin in der Wildnis

Für den Anfang genügt aber erst mal ein Dorf, in dem Aloy sich mit verschiedenen NPCs unterhält. Die erzählen, dass die herumstreunenden Mechs gefährlich nah ans Dorf kämen und obendrein weit aggressiver seien als bisher. Klingt nach einer adäquaten Aufgabe. Also zieht der Spieler los, nimmt klassische Waffen wie Pfeil und Bogen und futuristische wie eine Art betäubenden Elektrostab mit, und wagt sich raus in die Wildnis. Und die hat’s in sich. Die Flora wirkt auf den ersten Blick normal. Doch die Fauna hat sich verändert. Statt Tieren stapfen Roboterwesen durch die Wald- und Wiesengebiete und sind dabei Teil eines eigenen Ökosystems, in dem jedes Robotier eine eigene Funktion hat. Etwa eine Art Transporter, die schwere Container auf dem Rücken tragen. Da Aloy zum aktuellen Spielzeitpunkt einen niedrigen Level hat, haben wir im offenen Kampf gegen einen derartigen Brocken kaum eine Chance. Den Inhalt der Kiste wollen wir aber trotzdem haben. Also Bogen raus und einen Explosivpfeil auf den Greifarm gefeuert, der die Kiste hält. Jetzt muss es schnell gehen: Ab zur Kiste, ihren Inhalt plündern und dann die Beine in die Hand nehmen, bevor sich das Vieh von der Explosion erholt und ausflippt.

Selbst wenn Aloy sich anschleicht und aus dem Gebüsch heraus mit dem Überraschungsmoment auf ihrer Seite angreift, halten die meisten Widersacher gut was aus. Da kann sich ein Kampf schon mal über mehrere Minuten hinziehen. Anstatt die Roboviecher nur mit Brandpfeilen und Handwaffen zu malträtieren, lassen sich die Gegner auch per Harpune mit Seilen am Boden fixieren – und manche sogar zähmen, um sie hinterher als Reittier zu nutzen. Geht der Kampf mal nicht für Aloy aus, startet sie ohne größere Verzögerung am letzten automatischen Speicherpunkt neu. Mit jedem Kampf wandern außerdem Erfahrungspunkte aufs Konto, mit denen die Protagonistin im Level ansteigt und Fertigkeitspunkte erhält. Außerdem wird es laut den Entwicklern Rüstungen mit unterschiedlichen Attributen geben und Waffen craften ist in Horizon: Zero Dawn auch möglich.


Der nächste System Seller?

Spielwelt, Art- und Gegnerdesign, Setting – all das macht bereits einen hervorragenden Eindruck. Hoffen wir mal, dass die Entwickler die prächtige und technisch saubere Spielwelt mit einer interessanten Story füllen und die fertige Version die richtige Balance zwischen Rollenspiel und Action findet. Gelingt das, stehen hier alle Zeichen auf Hit. Horizon: Zero Dawn erscheint am 1. März 2017 exklusiv für die PS4.



Details

Artikel bewerten
(0 Stimmen)