Titanic: Jack hätte nicht ertrinken müssen Bild: 20th Century Fox Home Entertainment

Titanic: Jack hätte nicht ertrinken müssen

Der Erfolg von James Camerons Titanic steht außer Frage. Allein in Deutschland rannten 18 Millionen Menschen ins Kino, um dem legendären Dampfer beim Untergang zuzusehen – und auch jenem von Jack Dawson (Leonardo DiCaprio). Zumindest letzterer hätte jedoch vor dem Absaufen bewahrt werden können.
In all den Jahren vermochten die Kritikerstimmen über die finale Szene des Erfolgsstreifens nie so recht verstummen. Wir erinnern uns: Rose (Kate Winslet) liegt mehr oder minder bequem auf einer Holzplanke, während Jack im Wasser stillschweigend dem unweigerlichen Kältetod ins Auge blickt. Doch warum hat die Gute nicht einfach etwas Platz für ihren Liebsten gemacht? Dank Verdrängungsgesetz nicht möglich, sagt Cameron. Doch möglich, sagen die Mythbusters. Letztere haben den Fall  untersucht und ziehen folgendes Fazit: Hätten die beiden Schiffsbrüchigen Rose’ Schwimmweste zum Luftkissen umfunktioniert und unter dem Brett befestigt, wäre Jack wohl noch am Leben.

Ganz schön peinlich. Da versenkt Cameron die satten 250 Millionen US-Dollar an Budget zu großen Teilen zugunsten eines höchstmöglichen Realismusgrades und nun wird ihm eine läppische Holzplanke zum Verhängnis. Da hilft nur eins, James: einfach drüberstehen.
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