Kino-News: X-Men: Dark Phoenix Bild: 20th Century Fox
  • 06.06.2019
  • red.

Kino-News: X-Men: Dark Phoenix

Der Film mit Sophie Turner in der Hauptrolle der Jean Grey markiert den letzten X-Men-Film bevor das Franchise zu Marvel zurückkehrt. Ab 6. Juni in den Kinos
Sophie Turner muss sich nach dem Ende von Game of Thrones keine Sorgen über drohende Arbeitslosigkeit machen. Gut möglich, dass sie künftig nicht mehr als Sansa Stark, Königin des Nordens, bekannt sein wird, sondern für ihre Rolle als Jean Grey, eine der beliebtesten X-Men Charaktere, in die sie erstmals 2016 in X-Men: Apocalypse schlüpfte.

Dark Phoenix droht die X-Men zu zerstören

X-Men: Dark Phoenix basiert auf einer der bekanntesten Comic-Charaktere aller Zeiten, die schon häufiger filmisch adaptiert wurde. Auch 20th Century Fox hat in X-Men: The Last Stand mit Famke Janssen in der Rolle der Jean Grey bereits einen Versuch gestartet – allerdings kam der Film so schlecht an, dass die Produktionsfirma ihn sogar aus der offiziellen X-Men-Timeline gekickt hat.

Während Jean Grey in X-Men: Apocalypse noch eine der treuesten Schülerinnen von Charles Xavier war, wird sie in Last Phoenix zur größten Gefahr für die anderen X-Men. Denn als eine Weltraummission schiefläuft, absorbiert Jean die Kräfte eines kosmischen Wesens, wodurch sie mächtiger wird, als alle anderen Mutanten zusammen. Wieder zurück auf der Erde muss sie mit ihren neuen, fast gottgleichen Kräften fertigwerden – doch letzten Endes schafft sie es nicht, sie zu kontrollieren. Verletzt und verwirrt verliert Jean total die Kontrolle und fügt jenen Menschen Schmerzen zu, die ihr am wichtigsten sind. Auch ihre Mutantenfamilie kann sie nicht mehr verstehen. Sie wird zu einer Außenseiterin unter Außenseitern und selbst ihre bislang engsten Vertrauten kommen nicht mehr an sie heran. So kommt es nicht nur zu Konflikten zwischen den X-Men-Mitgliedern, sondern die gesamte Welt ist in Gefahr. Denn für die X-Men gibt es keine größere Bedrohung, als wenn der Feind aus den eigenen Reihen kommt.

Die X-Men kehren zurück nach Hause

Mit dem Zuhause sind in diesem Fall natürlich die Marvel Studios gemeint, jener Sparte von Marvel, die für die Produktion der heute weltweit bekannten Marvel-Filme verantwortlich ist. Doch so erfolgreich das Franchise heute auch ist, sah das vor nicht allzu langer Zeit noch ganz anders aus. Denn in den 90er Jahren stand es um Marvel so schlecht, dass das Unternehmen die Rechte an den bekanntesten Superhelden des Marvel-Universums (darunter Spider Man und die X-Men) verkaufen musste, um dem Bankrott zu entgehen. Doch mittlerweile hat sich das Blatt bekanntermaßen gewendet und Disney konnte im März 2019 die Rechte um knapp 72 Millionen Dollar zurückkaufen. Man darf gespannt sein, wie die bestehenden und möglichen zukünftigen X-Men-Filme in das immer weiter wachsende Marvel Cinematic Universe integriert werden.


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