Dying Light 2 Bild: Koch Media

Dying Light 2

Das erste Gameplay-Video des unkonventionellen Zombie-Horror-Spiels verspricht raffinierte Parcours- und Nahkampf-Möglichkeiten
Knapp fünf Jahre ist es her, seitdem das polnischen Entwicklerstudio Techland mit Dying Light ein Überraschungserfolg landen konnte. Auf der Gamescom gab es den Nachfolger Dying Light 2 erstmals im Detail zu sehen, inklusive verbesserter Kampf-Techniken.

Dying Light – kein gewöhnliches Zombie-Survival-Spiel

2020 stehen einige Zombie-Apokalypse-Spiele am Start, darunter die Fan-Lieblinge The Last of Us Part II und Capcoms Project Resistance. Dying Light 2 reiht sich scheinbar nahtlos in diese Reihe ein, ist tatsächlich aber kein gewöhnlicher Zombie-Shooter. Oberflächlich betrachtet, läuft auch hier alles nach Schema F ab: Der Spieler befindet sich in einer Stadt, die nicht nur von ekligen „Infizierten“ belagert wird, sondern auch nur so vor feindlich gestimmten anderen Überlebenden strotzt. Untertags stehen in der großen, frei erkundbaren Welt unzählige Missionen zur Verfügung, die man ganz nach Belieben abarbeiten kann. Wenn die Nacht über die Stadt hereinbricht, sollte man sich allerdings lieber verstecken – oder sicherstellen, dass die eigenen Kampf-Fähigkeiten es mit den Zombies aufnehmen können.

Dying Light 2 spielt circa 15 Jahre nach dem ersten Teil. Die Gesellschaft vor der Zombie-Apokalypse ist zusammengebrochen und die geschäftigen Metropolen der Vergangenheit sind heute nur noch demolierte, von den Zombies heimgesuchte Dschungel. Auch die menschliche Gesellschaft hat gelitten: Es gibt nicht mehr viel mehr als sich bekriegende Fraktionen und Stämme, um die Kontrolle über Ressourcen und Territorien zu sichern. Es liegt in der Hand des Spielers, diese brutale, trostlose und erbarmungslose Welt, die anmutet wie ein modernes Mittelalter, zu navigieren. Dazu braucht man Raffinesse und Köpfchen, Parcours-Fähigkeiten und exzellente Nahkampf-Künste. Die Entscheidungen des Spielers wirken sich erheblich auf die Entwicklung und das Erscheinungsbild der post-apokalyptischen Spielwelt aus.

Das ist neu an der Spielmechanik  

Die Spielwelt von Dying Light 2 wird im Vergleich zum ersten Teil viermal so groß sein und sieben verschiedene Regionen umfassen, zwischen denen der Spieler hin-und herreisen kann. Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal ist das vielfältige und ausgeklügelte Parcour-System des Spiels, mithilfe dessen sich der Spieler in der zombie-verseuchten Welt bewegen kann. Tatsächlich soll Dying Light 2 doppelt so viele verschiedene Bewegungen enthalten. Als Spieler kann man klettern, springen, sich einhaken, schwingen, wo runterflattern, sich wo hindurchquetschen und sich zwischen den Hausdächern der verlassenen Gebäude entlanggleiten lassen. Wenn einem die Zombies doch zu nahe kommen, muss man sich auf die eigenen Nah-Kampftechniken und die zur Verfügung stehenden, individualisierbaren Waffen verlassen, um heil wieder rauszukommen.
Laut Techland soll Dying Light 2 im Frühjahr 2020 für PS4, Xbox One und PC erscheinen.



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