GTA 5: Lindsay Lohans Klage abgewiesen Bild: Rockstar Games

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GTA 5: Lindsay Lohans Klage abgewiesen

Ihr erinnert euch vielleicht noch: Lindsay Lohan hat Rockstar Games verklagt, weil die Entwickler ihr Ebenbild ohne zu fragen ins Spiel integriert haben sollen. Jetzt ist die Entscheidung gefallen.
2014 verklagte Lindsay Lohan Rockstar Games. Sie warf dem Unternehmen vor, die von Paparazzo verfolgte Lacey Jonas sei nach ihrem Vorbild gestaltet worden. Außerdem basiere auch eine für Werbung genutzte Figur auf ihrer Person. Insbesondere letztere dürfte für Kopfschütteln gesorgt haben. Lohan sah die Ähnlichkeit auch, weil besagte Figur eine Peace-Geste zeige, die auch Lohan vorher genutzt hatte. Wie zig andere Menschen auch, wie das Gericht jetzt feststellte und die Klage abwies. Selbiges gilt übrigens Karen Gravano, die Tochter eines Mafiosi, die sich ebenfalls als Teil des Spiels sah.

Selbst wenn das Gericht die Ähnlichkeiten bestätigt hätte, wären die Anklagen wohl ins Leere verlaufen. „Die Einzigartigkeit von Story, Charakteren, Dialogen und Umgebung dieses Videospiels – kombiniert mit der Möglichkeit, als Spieler selbst zu entscheiden, wie man sich im Spiel verhält – machen es zu einer Form von Fiktion und Satire.“ Und das fällt in den USA wiederum unter den ersten Zusatzartikel der Verfassung, der unter anderem die Meinungsfreiheit sicherstellt. Lindsay Lohan kann jetzt in Berufung gehen. Die Chancen auf Schadensersatz dürften aber gering sein.
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