Großeinsatz: Polizei umstellt das Haus eines Bungie-Entwicklers Bild: getty images

Streich gespielt

Großeinsatz: Polizei umstellt das Haus eines Bungie-Entwicklers

Am gestrigen Donnerstag kam es zu einem großen Polizeieinsatz bei einem ranghohen Angestellten des Destiny-Entwicklers Bungie – weil er unter Verdacht stand, schwer bewaffnet Geiseln genommen zu haben. Ein schlechter Scherz.
Das berichtet Komonews. Demnach hatte die Polizei um 4:00 Uhr Ortszeit einen Helikopter zum Haus des nicht näher benannten Bungie-Mitarbeiters in der Stadt Sammamish im Bundesstaat Washington geschickt. Laut Augenzeugen hielt der Lärm eine Dreiviertelstunde an. Der Verdächtige kam beim Eintreffen der Polizei völlig entgeistert aus seinem Haus.

Statt eines mit Bademantel bekleideten Entwicklers hatten die Cops allerdings eher mit einem schwer bewaffneten Geiselnehmer gerechnet. Denn zuvor ging ein Anruf bei der Einsatzzentrale mit dem Hinweis ein, der Verdächtige sei mit einem Sturmgewehr bewaffnet und habe Sprengladungen im Hof angebracht sowie die Familie als Geiseln genommen. Ein übler Scherz, wie sich herausstellte.

Deputy Jason Houck vom King County Sheriff Office: „Möglicherweise hat ein Geschäftspartner oder ein Arbeitskollege, der schlechte Erfahrungen mit ihm gemacht hat, den Anruf getätigt.“

Bungie hat den Vorfall mittlerweile bestätigt, allerdings wolle sich der Gelackmeierte nicht zum Vorfall äußern.
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