Hands-on: Dishonored - Die Maske des Zorns Bild: Bethesda Softworks

Hands-on: Dishonored - Die Maske des Zorns

Es ist dunkel, bedrohlich. Kein Ort, den man aufsuchen will, wenn man nicht zur Aristokratie gehört. Dennoch stellen wir uns der Bedrohung, sicher im Glauben, dass wir etwas ändern können - in Dishonored.

Und jedes Mal, wenn wir einen der Menschen töten, die das Volk unterdrücken, wird die Welt ein bisschen besser – hoffen wir zumindest. Denn Dishonored schafft es, eine bedrückende Vision zu schaffen; von einer Welt ohne Hoffnung. Auf der Gamescom konnten wir den Titel aus dem Hause Arkane Studios in Ruhe anspielen, uns von der Qualität überzeugen.


Kein einfacher Weg…

Wir beginnen unsere Mission auf einem dunklen Kanal, auf einem Boot. Überall auf den Uferpromenaden sind die so genannten Tallboys unterwegs, die wie eine Verbindung aus den Stridern aus Half-Life 2 und Menschen aussehen. Wir haben kaum Chancen gegen diese Ungetüme, weshalb wir uns einen anderen Weg auf das Anwesen unserer Zielpersonen suchen müssen. Denn das ist unser Auftrag: die böse Schwester ausfindig machen, die mit der anderen zusammen gerade eine Party veranstaltet. Auf dem Weg können wir uns auch noch um einen anderen Bösewicht kümmern – aber dazu später mehr.

Ich bin es gewohnt, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, schnell große Horden Gegner mit gezielten Schüssen zu erledigen. Ich spiele Counter Strike, Quake, Battlefield 3 und andere Shooter. Doch Dishonored ist anders – schwerer zu ergründen. Konstante Munitionsknappheit sorgt dafür, dass man sich andere Wege suchen muss, um sein Ziel zu erreichen. Die magischen Möglichkeiten machen dabei sehr viel mehr möglich, als man zunächst erkennt. Sie spielen eine fundamentale Rolle – mehr als rohe Gewalt und Waffen.


Anfängerfehler

Interessant ist, dass ich also eine Stunde Zeit haben soll, um eine einzelne Mission zu schaffen. Das kann nicht das Problem sein. Selbstüberschätzung, leider. Bei der Mission, der ich mich annehme, handelt es sich um eine Mission in der Mitte der Kampagne, eine Mission, bei der man normalerweise schon alle Details kennen müsste. Durch einige Erfahrung aus Demonstrationen weiß ich ungefähr, wie ich das hinbekommen will. Ich ergreife physischen Besitz von einem Fisch und schwimme unerkannt durch die Kanalisation bis zu einigen Treppen. Dann schnappe ich mir eine Ratte, ergreife Besitz von ihr und versage gleich völlig: Ratten können nicht springen. Also muss ein anderer Weg gefunden werden. Nach ein paar Versuchen bin ich endlich im Küchenbereich des Herrenhauses. Ab jetzt wird es ernst, denn mich darf niemand sehen.

Das mit dem Schleichen bekomme ich nur bedingt hin. Als ich von einer Bedienung Besitz ergreife, merke ich schnell, dass man Menschen nicht lange unter Kontrolle halten kann. Das führt zu einem ersten Kampf mit Wachen, die ich sowohl im Nah- als auch im Fernkampf besiege. Allerdings gibt es hier einen Störfaktor: den Overseer. Dieser fiese Gegner sorgt per Sonderfähigkeit dafür, dass Ihr Eure Magie nicht nutzen könnt. Solange er lebt, stört er Euch, Ihr könnt kaum etwas sehen. Viele Dinge sind hier Trial-and-Error, am wichtigsten ist es aber, den Overseer schnellstmöglich auszuschalten.

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Details

  • Titel: Dishonored: Die Maske des Zorns
  • System: PC, PS3, Xbox 360
  • Genre: Action-Adventure
  • Spieler: 1
  • Release: 2012
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