Avengers: Infinity War

Avengers: Infinity War

Mehr als 30 wichtige Marvel-Charaktere sind in Marvels neuestem Streich bemüht, wieder mal die Welt zu retten. Ab 25. April im Kino.
Im Filmjahr 2018 werden Superhelden-Fans von den Marvel Studios wieder mit gleich drei neuen Action-Hits verwöhnt, in denen die Zukunft des Marvel-Universums weitergesponnen wird. Den Anfang machte im Januar dieses Jahres der von Kritikern und Zuschauern gleichermaßen geliebte Black Panther, der nach bisherigem Stand 2018 weltweit das mit Abstand höchste Einspielergebnis erzielte. In Deutschland konnte nur Fifty Shades of Grey – Befreite Lust mehr Menschen ins Kino locken als der Film über die technologisch hochentwickelten, aber öffentlichkeitsscheuen Superhelden aus der afrikanischen Nation Wakanda.

Black Panther gilt als Novum und als positives Zeichen unserer Zeit – er ist der erste „schwarze Superheldenfilm“ mit komplett schwarzer Besetzung und zwei relativ unbedeutenden Quoten-Weißen. Aber auch innerhalb des Marvel Cinematic Universe hat der 18. Film des Marvel Universums einiges ins Rollen gebracht: Am Ende des Films spricht König T´Challa vor den Vereinten Nationen und verkündet, dass Wakandas Ära der Isolation nun dem Ende zugeht und die Nation von nun an bereit ist, ihre hochentwickelte Technologie mit anderen Ländern zu teilen. Die geneigten Marvel-Fans wissen natürlich ganz genau was er damit meint: Vibranium. Viel ist nicht bekannt über das sagenumwobene Metall, aus dem beispielsweise Captain Americas quasi unzerstörbares Schild hergestellt wurde. Man weiß nur, dass Wakandas sagenhafter Entwicklungsstand eng mit diesem außerirdischen Material zusammenhängt.

Kein Wunder also, dass Black Panther auch in Film Nr. 19, Avengers: Infinity War, eine Rolle spielt. Dort kommt es nämlich zu einem ungewohnt großen Superhero-Show-Down von gleich 30 wichtigen Charakteren aus dem Marvel Cinematic Universe. Und das passiert bekanntlich nur, wenn besonders viel auf dem Spiel steht und die Avengers nur in der Gruppe stark genug sind, um es mit dem jeweiligen Bösewicht aufzunehmen. Zuerst allerdings müssen sich Iron Man und Captain America zusammenraufen, die sich nach einer Intrige von Baron Zemos so gar nicht grün sind und deswegen jeweils ein eigenes Superhelden-Team anführen. Als allerdings der verrückte Titan Thanos die Erde betritt, der nichts Geringeres im Schilde führt, als alle Infinity Steine aufzustöbern und die gesamte Galaxie zu unterwerfen, rauft man sich gezwungenermaßen doch zusammen. Die Superhelden teilen sich in kleinere Gruppen auf, um jeweils einen der Infinity Steine zu beschützen. Glaubt man dem Trailer, wird Iron Man an der Seite von Doctor Strange, Wong, Bruce Banner und später Spider Man kämpfen, während Captain America, Black Widow, Winter Soldier, Black Panther, Okoye, Falcon und vielleicht Vision und Scarlett Witch zur Seite stehen. Thor crasht mit seinem Raumschiff und trifft dabei zufällig die Guardians of the Galaxy, die sich dann ebenfalls am Kampf gegen Thanos beteiligen.

Nach Avengers: Infinity War und dem noch unbetitelten Avengers 4 Movie (der, wie Gamora Darstellerin Zoe Saldana unabsichtlich verraten haben könnte, Avengers: Infinity Gauntlet heißen könnte) ist es übrigens an der Zeit, Abschied zu nehmen, wie Marvel Studios Boss Kevin Feige kürzlich verraten hat. Einerseits Abschied von der Infinity Saga, aber auch Abschied von einigen der wichtigsten Charaktere, die das MCU seit dem Beginn maßgeblich mitgestaltet haben. Man weiß bereits, dass Chris Evans und Chris Hemsworth Verträge mit Ende des vierten Avengers Films auslaufen werden. Bedeutet das also, dass Thor und Captain American in ihren wohlverdienten Superhelden-Ruhestand gehen und von nun an nur noch kartenspielend beobachtet werden oder droht den langgedienten Superheroes gar ein schlimmeres Ende? Was, wenn es einen ganz anderen trifft, z.B. Iron Man, wie von vielen Fans spekuliert wird? Man wird sehen, ob es Avengers: Infinity War Hinweise auf das Schicksal der Marvel-Superhelden gibt...


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