Kino-News: Captain Marvel Bild: Disney

Kino-News: Captain Marvel

Pünktlich zum Weltfrauentag am 8. März bringen die Marvel Studios einen Film mit der ersten weiblichen Superheldin als Hauptfigur
Captain Marvels erste Erwähnung im Marvel Cinematic Universe kam am Ende von Avengers: Infinity War, als die S.H.I.E.L.D.-Agenten Nick Fury (Samuel L. Jackson) und Maria Hill (Cobie Smulders) einen Hilferuf an das Universum absetzen, nachdem Thanos die halbe Menschheit in winzige Partikelchen auflöste. Die Antwort aus dem Weltall kam prompt, in Form von Captain Marvels Emblem. Bereits hier wird klar, dass Captain Marvels Geschichte eine zentrale Rolle für den weiteren Verlauf des MCUs spielen wird. Ihren Lauf nimmt diese Geschichte aber schon lange, bevor sich die Avengers als Superhelden-Team formieren, nämlich mitten in den 90-ger Jahre. Kein Wunder, dass Captain Marvel dem Geist der Zeit entsprechend die erste Hälfte des Films im Nine Inch Nails-Shirts verbringt.

Captain Marvels Wandlung zur Superheldin

Eine Frau zu sein, kann manchmal ganz schön hart sein – davon kann selbst eine Superheldin wie Captain Marvel (Brie Larson) ein Lied singen. Denn selbst eine Frau wie sie, die jedem Hindernis trotzt, sich niemals unterkriegen lässt, die Feuerbälle aus ihren Fäusten schießen und jedes fliegende Objekt dieses Universums wie ein Ass fliegen kann, darf sich ihr ganzes Leben lang von Männern anhören, einen Hang zur Emotionalität und Impulsivität zu haben, was ihr als große Schwäche angekreidet wird. In diesem Sinne findet in Captain Marvel eine Abkehr vom typischen Schema statt: Es geht nicht wie in den Origin-Storys der anderen Superhelden darum, dass der Held aus wundersamer Quelle Superkräfte bekommt und lernen muss, damit umzugehen. Carol Danvers, wie der weltliche Name von Captain Marvel lautet, ist zu Beginn des Films bereits im Besitz unfassbarer Kräfte. Ihre Aufgabe besteht viel mehr darin, ihre Stärke zu akzeptieren und jene hinter sich zu lassen, die sie sabotieren wollen.

Bindeglied zwischen Erde und Weltall

Ein zentraler Punkt von Captain Marvels Geschichte ist die Tatsache, dass sie gezwungen wurde, ihr irdisches Leben hinter sich zu lassen. Stattdessen ist sie nun Mitglied der sogenannten Starforce, einer intergalaktischen Eliteeinheit der Alienrasse der Kree, die vom undurchsichtigen Commander Yon-Rogg (Jude Law) angeführt wird. Zäh und hartnäckig durchläuft sie harte Trainingseinheiten und erarbeitet sich schließlich einen Platz als Führungsmitglied der Spezialeinheit. Für das MCU nimmt sie damit ebenfalls einen wichtigen Platz ein: Captain Marvel wird zum Bindeglied zwischen Weltall und der Erde – im Film lediglich als Planet C53 bekannt.

Genau hier findet sich Captain Marvel nach einem missglückten Auftrag wieder, denn die feindliche Alienrasse der Skrulls treibt dort bereits ihr Unwesen. Die Skrulls sind zwar nicht so mächtig wie die Kree, können dafür aber ihr Aussehen nach Belieben ändern. Eine große Schwierigkeit besteht darin, zu erkennen, hinter welcher harmlos aussehenden Person sich in Wahrheit ein skrupelloser Skrull versteckt. Unter ihrem Anführer Talos (Ben Mendelsohn) verfolgen die Skrulls den Plan, auf der Erde einzufallen und ihre Bewohner zu unterwerfen. Glücklicherweise macht Captain Marvel bald nicht nur die Bekanntschaft einer süßen Hauskatze, sondern auch mit einem jungen Nick Fury – noch ohne Augenklappe. Er hilft ihr, gegen die außerirdische Infiltration anzukämpfen und gleichzeitig ihre irdische Vergangenheit aufzuarbeiten.

Wie die Geschichte ausgeht, ob Titelheldin Captain Marvel im Laufe des Films lernt, sich durchzusetzen und welche Rolle die Alienkriege im MCU spielen werden, erfahren wir jetzt im Kino.

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