Ärger in Albuquerque Ärger in Albuquerque Bild: Sony Pictures Home Entertainment

Spoiler: Breaking Bad-Beerdigung sorgt für Aufregung

Seit Breaking Bad in aller Munde ist, ist es auch der Schauplatz der Serie: Albuquerque. Von einem bestimmten Denkmal sind die Stadtbewohner allerdings nicht sonderlich begeistert.
Die Story von vorne: Am vergangenen Wochenende hielten einige Fans eine Trauerfeier für Breaking Bad-Protagonist Walter White (Bryan Cranston) ab – inklusive Prozession mit Leichenwagen und Walter Whites Wohnmobil, in dem er und Jesse Pinkman (Aaron Paul) das erste Mal Crystal Meth kochten. Die Veranstaltung wurde aber nicht nur der Gaudi wegen auf die Beine gestellt. Vielmehr diente die Beerdigung als Spendenaktion für die Organisation Albuquerque’s Healthcare for the Homeless. Insgesamt kamen dadurch rund 17.000 US-Dollar zusammen.

Aber: Einige Einwohner befürchteten, dass Walter Whites Grabstein zur Pilgerstätte für Fans werden könnte und protestierten deshalb, so der Radiosender KOB. Während der Beerdigung von Walter White am vergangenen Samstag sei es bereits dazu gekommen, dass Besucher auf Grabstätten von echten Menschen herumgetrampelt seien. Der aufgebrachte Bürger Manuel Montano konnte mittels Online-Petition schnell 1.000 Unterschriften sammeln, wie der TV-Sender KRQE berichtet.

Die Initiatoren verlegten das Grabmal deshalb kurzerhand in das Shoppingcenter Village Shops at Los Ranchos, wo sich auch das Steakhouse des Mannes befindet, der die Aktion erst ins Leben rief: Michael Baird. In einer Stellungnahme entschuldigen sich die Organisatoren des Events bei Montano. Es sei nicht die Absicht gewesen, diejenigen, die am Sunset Memorial Park begraben sind, respektlos zu behandeln oder ihren Familien Schaden zuzufügen. Man habe das Event mit der Absicht veranstaltet, denjenigen zu helfen, die in Drogenabhängigkeit und Obdachlosigkeit gefangen sind.

Hier die Beerdigung im Video.



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