Warum die PS Vita auch künftig kaum Exklusiv-Games erhält Bild: Sony Computer Entertainment

PS Vita-Spiele

Warum die PS Vita auch künftig kaum Exklusiv-Games erhält

Gerade ging die E3 zu Ende und sämtliche Publisher haben allerhand vielversprechende Games vorgestellt. So auch Sony. Allerdings nicht für die PS Vita – und das wird sich auch nicht ändern.
2013 herrschte bei Sony nicht nur im stationären Konsolen-Segment Aufbruchstimmung, sondern auch im Handheld-Sektor. Auf der E3 betonten die Japaner die Wichtigkeit PS Vita und kündigten einige vielversprechende Vita-Games an, darunter Killzone: Mercenary und Tearaway. Künftig sollen solche Exklusiv-Entwicklungen aber ausbleiben, wie Sony-Boss Shuhei Yoshida die Kollegen von Game Informer wissen ließ. „Der Trend geht dahin, dass die Menschen in der Vita ein Support-Tool für die PS4 sehen und wir sind auch stolz darauf, dass die Gamer das auch nutzen. Außerdem bringen wir bald PlayStation Now für die PS Vita, was zu unserem Ansatz passt, ein komplettes Ökosystem mit der PS4 als Mittelpunkt aufzubauen“, so Yoshida.  


Die PS Vita als PS4-Erweiterung

Sony sieht in der PS Vita mittlerweile also eher eine PS4-Erweiterung als ein eigenes System. Und das wirkt sich natürlich auch auf die Software aus. Ursprünglich habe man versucht, die PS Vita als mobile PlayStation 3 zu vermarkten. Mit der Veröffentlichung der PS4 stiegen die Grafik-Ansprüche, was die Vita-Power vergleichsweise altbacken aussehen ließ. Entsprechend soll die PS Vita nun primär mit Indie-Games, Neuauflagen älterer Games und Cross-Plattform-Spiele ausgestattet werden. Auf die Frage der Games-Seite Polygon, ob das nun weniger First-Party-Spiele bedeute, antwortete Yoshida: „Ja, ich würde sagen, das ist korrekt.“ Wenn das den Vita-Fans mal nicht zu wenig ist.

Auch wenn Sony sich Hochkaräter wie Uncharted: Golden Abyss künftig verkneift: Die Indie-Szene hat die Vita für sich entdeckt und versorgt den Handheld regelmäßig mit Perlen wie Guacamelee in digitaler Form. Bleibt nur zu hoffen, dass das auch so bleibt und die Independent-Entwickler nicht auch noch das Interesse an der PS Vita verlieren.
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