Dreams für PlayStation4 Bild: Sony PlayStation

Dreams für PlayStation4

Eine „Traumwerkstatt“ in der sich Spieler ohne Einschränkungen schöpferisch austoben können – das bietet das PS4-exklusive Dreams
Es gibt ja bekanntlich verschiedene Typen von Spielern. Eine ganz besondere Gattung von Gamern ist wohl jene, die den schöpferischen Prozess mehr wertschätzt als das eigentlich Spiel. Menschen, die in Die Sims tagelang an ihrem perfekten Traumhaus tüfteln, dann aber nie eine Sims-Familie einziehen lassen, wären ein perfektes Beispiel für diesen Typus. Und genau an solche Menschen richtet sich auch Dreams, das seit kurzem für die PlayStation4 erhältlich ist. Sechs Jahre lang befand sich das Spiel in Entwicklung und die Versprechungen sind groß. Laut der Entwickler von Media Molecule soll der schöpferischen Kreativität der Spieler in Dreams so gut wie keine Grenzen gesetzt sein. 

Wie funktioniert Dreams? 

Dreams ist kein Spiel im eigentlichen Sinne oder vielmehr, Dreams ist viele Spiele in einem. Denn der Hauptzweck von Dreams besteht darin, als Spieler gänzlich individualisierte Spiele, mit selbst kreierter Musik, Animationen und Objekten zu erschaffen. Diese Werke werden ebenfalls Dreams genannt. Dreams ist der ultimative Sandkastenmodus, die ultimative Gelegenheit Gott zu spielen. Spieleentwickler ist für viele junge Menschen ein Traumberuf – der bislang aber auch viele lange Jahre an Ausbildung erforderte. Dank Media Molecule existieren die nötigen Development-Werkzeuge nun in einer Form, die auch Laien zugänglich ist. 

Und nachdem es für die kreativen Spieler so gut wie keine Einschränkungen gibt, können dabei ganz unterschiedliche Spiele herauskommen. Man kann detaillierte Rollenspiele erschaffen oder kurzweilige Detektivspiele, man kann ein Gemälde erstelle oder auch das perfekte Traumhaus bauen, wie in die Sims. Sogar ganze Musik-Videos können in Dreams geschaffen werden, wie z.B. das Video zu LOVRAs Song “Someone in the Dark”

Was hat die Dreams-Community bislang erschaffen?

Dreams ist bereits seit sieben Monaten in einer Early Access Version zugänglich und in dieser Zeit haben die sogenannten Creators bereits hunderte von Spielen geschaffen, die die wahren Kräfte des Spiels erkennen lassen. Fertige Spiele können anschließend im „Traumiversum“ geteilt werden, wo sie von anderen Spielern erlebt, bewertet, gespielt und bearbeitet werden können. Während der Early Access Phase hat sich hier bereits eine effektive Community gebildet, in der sich die Spieler gegenseitig die Tricks und Kniffe des Spiels beibrachten. 

Die Adventure-Serie Pig Detective der deutschen Creators Sebastian und Lotte wurde kurz vor dem offiziellen Release des Spiels mit dem “Dream of the Year”-Award ausgezeichnet. Auf indreams.me oder im PlayStation Blog können Interessierte bisher erschaffene Spiele durchstöbern. Unter dem Hashtag #madeindreams kann man auf Twitter und Instagram die neuesten Kreationen der Spieler entdecken. 

Gibt es eine Story-Kampagne?

Neben dem offenen Sandkasten-Prinzip gibt es in Dreams auch eine separate Story-Kampagne namens „Arts Traum“, die lediglich mit den im Spiel verfügbaren Werkzeugen entwickelt wurde. Der Hauptprotagonist der Geschichte ist der Jazzmusiker Art, der sein Leben Revue passieren lässt und sich eingestehen muss, dass er bei seinen ehemaligen Bank-Kollegen einiges wiedergutzumachen hat. Auf seiner Vergebungs-Reise durchlebt er verschiedene traumartige Situationen, in denen man als Spieler diversen Fantasie-Figuren begegnet. 

Dreams ist bereits digital im PlayStation Store sowie physisch im Einzelhandel zum Preis von 39,99 Euro verfügbar. 



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