Thronebreaker: The Witcher Tales Bild: CD Projekt Red
  • 24.10.2018
  • red.

Thronebreaker: The Witcher Tales

Gestern erschien das neue Projekt der The Witcher-Macher für den PC. Die Konsolen-Versionen folgen am 4. Oktober.
Die Welt des Hexenjägers Geralt von Rivia erfährt aktuell diverse Erweiterungen: Allerdings nicht wie gewohnt in der klassischen The Witcher-Reihe, sondern einmal in Form einer Serie auf Netflix und dann seit heute als neues Singleplayer-Rollenspiel, das auf dem bislang unveröffentlichten Witcher-Kartenspiel GWENT basiert.

Aus GWENT wurde Thronebreaker

Im Juni 2016 gab das Entwicklerstudio CD Projekt Red auf der E3 bekannt, ein Online-Sammelkartenspiel aus dem Universum von The Witcher herausbringen zu wollen. GWENT: The Witcher Card Game befindet sich momentan in der Open-Beta-Phase, einen Veröffentlichungstermin gibt es bis dato aber noch nicht. Das mit Thronebreaker: The Witcher Tales ein weiteres eigenständiges Spiel daraus hervorgehen sollte, war eigentlich gar nicht geplant. Lediglich ein Singleplayer-Modus für das Multiplayer-Kartenspiel sollte es anfangs werden, als eine Art Gag für die Fans. Doch dann stellte man bei CD Projekt Red offensichtlich fest, dass das Konzept viel mehr wert war. So wurde aus Thronebreaker ein vollständiges Spiel, das perfekt Rollenspiel und Kartenspiel verknüpft, mit mehr als 30 Stunden Handlung und mehr als 75 Nebenquests aufwartet und Spielern gleichzeitig die Möglichkeit bietet, mit ihren Armeen bislang unerforschte Gegenden des Witcher-Universums zu erkunden.

Und da ist CD Projekt Red wohl auch wieder etwas gelungen, womit irgendwie keiner so recht gerechnet hat, das niemand so recht einzuordnen wusste und das vielleicht deshalb umso begeisterter aufgenommen wurde.

König Meve auf Kriegspfaden

Im Spiel selbst schlüpft man in die Rolle der Königin Meve von Lyrien und Rivien, die die militärischen Vorstöße des machthungrigen Kaiserreichs Nilfgaard zurückdrängen muss. Um das zu erreichen, steuert man die zeitweise aufbrausende, aber respektierte Königin und ihre Armee durch insgesamt fünf Welten, in denen sie sich gegen ihre Feinde und diverse Monster aufbäumt. Selbstverständlich braucht so eine Armee eine ganze Menge Ressourcen, die sich Meve erstmal besorgen muss, entweder durch Kontakte zu den zahlreichen NPCs, durch Kämpfe oder durch das Lösen von Rätseln. Die begleitende Erzählung der Story ist übrigens auch auf Deutsch erhältlich.

Keine Switch-Version

Ab 23. Oktober ist Thronebreaker: The Witcher Tales auf gog.com erhältlich. Die Konsolenversionen für PlayStation 4 und Xbox One werden am 4. Dezember folgen, Vorbestellungen sind bereits möglich. Obwohl sich das Spielkonzept eigentlich ganz hervorragend für die Nintendo Switch eignen würde, ist laut CD Projekt Red aktuell allerdings keine Version für die tragbare Konsole geplant.

Im Paket von Thronebreaker: The Witcher Tales finden sich zahlreiche digitale Goodies, darunter der offizielle Spiel-Soundtrack, Concept Art, digitale Versionen von GWENT: Art of the Witcher Card Game Artbook und die Witcher Graphic Novel Fox Children from Dark Horse. Außerdem gibt es Spielertitel, Avatare und Kartenfässer für GWENT: The Witcher Card Game. Diese Goodies stehen übrigens allen Spielern offen und nicht wie häufig nur Spielern, die das Game vorbestellt haben. Thronebreaker: The Witcher Tales kostet aktuell 25,89€.

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