Greedfall – Jetzt erhältlich Bild: Koch Media

Greedfall – Jetzt erhältlich

Das Fantasy-Rollenspiel der alten Schule, aufgepeppt mit einem Hauch Steam-Punk-Action gibt es jetzt für PS4 und Xbox One
Klassische Fantasy-Rollenspiele sind heutzutage schon fast eine Seltenheit auf dem Spielemarkt. Stattdessen sind die aktuellen Neuerscheinungen fast alle auf dem Motto Schneller, Wilder, Lauter, Absurder aufgebaut – man denke da nur an Cyberpunk, Borderlands 3 oder Rage 2. Manchmal wäre da etwas Vertrautes nicht schlecht. Während Bioware, der ehemalige Primus im Fach der Fantasy-Rollenspiele, nicht mehr in der gewohnten schönen Regelmäßigkeit Spiele aus diesem Genre veröffentlicht, trat nun die eher unbekannte französische Entwicklerfirma Spider mit dem Titel Greedfall in die großen Fußstapfen – und das Ergebnis, ein klassisches Fantasy-Rollenspiel der alten Schule, gewürzt mit einer Prise aktuellem Steam-Punk, macht gar keinen so schlechten Eindruck.

Darum geht es in Greedfall

Spiders neues Rollenspiel spielt im 17. Jahrhundert im Zeitalter der Entdecker. Als Spieler schlüpft man in die Rolle eines Entdeckers und Diplomaten. Schauplatz des Spiels ist die magische Insel Teef Fradee, die vor allem von Elfen-artigen Wesen und anderen magischen Kreaturen bewohnt wird. Es gilt, so schnell wie möglich eine Heilungsmethode für eine seltsame Krankheit zu entdecken, die das eigene Land zu Hause heimsucht – leichter gesagt, als getan, schließlich gibt es noch zwei andere Kolonialmächte, die die Insel, ihre Schätze und ihre Bewohner ohne Rücksicht auf Verluste unter Kontrolle bekommen wollen.

Kampf oder Diplomatie?

Mit Demonstration von Stärke (zum Beispiel in Form von recht schnellen und taktischen Pistolen- und Schwerkämpfen) kommt man in Greedfall nicht immer weiter – manchmal muss es auch die Kunst der Diplomatie sein, sowohl gegenüber den Inselbewohnern, als auch im Umgang mit den rivalisierenden Kolonialherren. Doch die Stimmung auf Teef Fradee ist angespannt: Die Einheimischen wehren sich gegen die Übernahme der Kolonialherren und es kommt immer wieder zu Konflikten zwischen den anderen Fraktionen, den Einheimischen und den eigenen Gruppenmitgliedern. Schwarz und weiß ist hier nichts: Die verschiedenen Kolonialmächte und ihre Rivalitäten sind anhand ihrer unterschiedlichen Auffassungen bezüglich Handel, Religion und technischem Fortschritt organisiert, während es auch auf Seiten der Einheimischen ebenfalls verschiedene Stämme gibt, die sich nicht unbedingt grün sind.

Als Spieler kann man sich außerdem bis zu zwei ausgewählte Gefährten an die Seite holen, die einen für den Rest des Abenteuers begleiten und für einen kämpfen. Die anderen Spielfiguren verfügen über ihre eigenen Hintergrundgeschichten, Charakteristiken und Absichten. Es hängt vom Spieler ab, wie man diesen Figuren begegnet und ob sie im Anschluss zu loyalen Freunden, verabscheuten Feinden oder Liebespartnern werden.

GreedFall ist ab sofort für PlayStation 4, Xbox One und PC (digital only) im Handel erhältlich.


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