Kino-News: Aquaman Bild: Warner Bros.
  • 19.12.2018
  • red.

Kino-News: Aquaman

DCs neuester Held macht ab morgen 20. Dezember nicht nur die Meere, sondern auch die deutschen Kinoleinwände unsicher
Aquaman erzählt die Geschichte von Arthur Curry (Jason Momoa), dessen Schicksal es ist, zwei Welten zu vereinen, indem er den verlorengeglaubten Dreizack des Atlans ausfindig macht. In dieser Aufgabe wird Arthur nicht nur seine Stärke unter Beweis stellen müssen, sondern auch, mit wie viel Courage er seine Überzeugungen vertritt. Nur der wahre König von Atlantis ist im Stande, den Dreizack zu schwingen. Um ihn aber überhaupt wiederfinden zu können, ist Arthur auf die Hilfe von Mera (Amber Heard) angewiesen, ihres Zeichens Prinzessin des Ozean-Königreichs Xebel. Gemeinsam müssen die beiden eine tückische Reise über Stadt, Land und Ozean hinter sich bringen.

Athur Curry ist natürlich nicht irgendwer: Der mächtige Krieger ist halb Mensch und halb Atlanter – zwei verfeindete Völker, die sich aktuell mitten in einem Bürgerkrieg befinden. Aufgezogen wurde Arthur von seinem menschlichen Vater Tom (Temuera Morrison), allerdings ist er in Wahrheit der älteste Sohn von Königin Atlanna (Nicole Kidman) und damit der rechtmäßige Thronfolger in Atlantis – zum Leidwesen seines machtbewussten jüngeren Bruders Ort (Patrick Wilson). Aktuell lebt er ein Leben als Außenseiter, sowohl auf der Erde, als auch unter Wasser. Seine gesamte Existenz stellt allerdings eine potentielle Brücke dar, um die Gräben zwischen den Menschen und den Meeresbewohnern irgendwann zu schließen. Sein ganzes bisheriges Leben lang wurde Arthur vom Atlanter Vulco (Willem Dafoe), einem Mitglied des atlantischen Thronrats, darauf vorbereitet.

Die erste Hürde, die Arthur überwinden muss, ist allerdings sein eigenes Desinteresse an der Rolle des Heilsbringers. Bislang war er ganz glücklich mit seinem Status als einsamer Wolf. Doch möglicherweise ist Aquamans Desinteresse bloß ein Ablenkungsmanöver dafür, dass er sich selbst als nicht würdig betrachtet, diese große Aufgabe anzunehmen. Der Kampf mit seiner Vergangenheit und seiner Identität und die Wut auf die Atlanter, die seine Mutter dazu zwangen, ihn und seinen Vater zu verlassen, sind Arthurs größte Hürden.  

Aquaman hat eine wichtige Message

Während die heroische Reise von Aquaman bildgewaltig und ziemlich unterhaltsam ist, greift der Film auch ein extrem wichtiges Thema auf: Die Verschmutzung der Ozeane. Der König des imaginären Königreichs Atlantis erklärte der Oberwelt den Krieg, da er nicht länger zusehen wollte, wie die Menschen seine aquatische Heimat unter der Meeresoberfläche mit Plastik verschmutzen und die Meere leer fischen. Also beschließt er, die Menschheit auszurotten, bevor sie noch mehr Schaden anrichten kann.
Möglicherweise schafft es der Film, mehr Bewusstsein für dieses Problem zu schaffen, das leider nicht der Fantasie der Drehbuchautoren entsprungen ist, sondern tatsächlich unsere Meere zerstört. Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Darin schwimmen laut dem WWF heutzutage aber in jedem Quadratkilometer hunderttausende Teile Plastikmüll.

Überraschungserfolg in China

Bevor Aquaman in Europa und den USA überhaupt in den Kinos zu sehen ist, spielte der Film in China übrigens bereits knappe 200 Millionen Dollar ein. Die globalen Box-Office-Einnahmen steigen so auf knapp 280 Millionen Dollar. Aquaman sollte damit in wenigen Tagen Steven Spielbergs Ready Player One übertrumpfen, Warner Bros.’ bislang erfolgreichstem Film auf dem chinesischen Markt. Ein Grund für diese Begeisterung könnte die Tatsache sein, dass Regisseur James Wan chinesische Vorfahren hat. Glaubt man allerdings den Zuschauern und Kritikern, die Aquaman bislang zu sehen bekamen, soll der Film mit der faszinierenden CGI-Technik einfach rundum gelungen sein. In Europa wird Aquaman ab dem 20. Dezember zu sehen sein, in den USA kommt er einen Tag später am 21. Dezember in die Kinos. Und wir sind uns jetzt schon sicher, dass der Film auch hierzulande nicht enttäuschen wird.


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