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Golden Globes 2014: 12 Years A Slave ausgezeichnet

In der vergangenen Nacht wurden zum 71. Mal die Golden Globes verliehen. Die Gewinner: Jene Kandidaten, die bereits im Vorfeld als Favoriten gehandelt wurden. Die Deutschen gingen leer aus.
Daniel Brühl, der für seine Rolle als Niki Lauda im Motorsport-Drama Rush – Alles für den Sieg nominiert war, musste Jared Leto für seinen Part in Dallas Buyers Club den Vortritt lassen. Hans Zimmer, der die Soundunterlegung für 12 Years a Slave lieferte, ging ebenfalls ohne Trophäe nach Hause.

Allerdings gilt dies nicht für alle Beteiligten an letztgenanntem Sklavendrama von Regisseur Steve McQueen. Im Gegenteil: Fünf Mal nominiert, gewann der Film zwar nur einmal, dafür aber in einer der wichtigsten Kategorien: Bestes Filmdrama. Das Pendant für die beste Filmkomödie ging an American Hustle, eine Kriminalkomödie von David O. Russell. Die zugehörigen Darstellerinnen Amy Adams und Jennifer Lawrence nahmen übrigens auch je eine der goldenen Weltkugeln mit nach Hause. Leonardo DiCaprio wurde für seine Rolle in Martin Scorseses The Wolf of Wall Street als bester Komödiendarsteller ausgezeichnet. Cate Blanchett darf sich derweil über den Preis für die beste Darstellerin in einem Filmdrama, Woody Allens Blue Jasmine, freuen. Allen selbst glänzte traditionell mit Abwesenheit.

In Sachen beste Regie ließ dann aber Alfonso Cuaron mit seinem Weltraum-Drama Gravity sowohl Steve McQueen (12 Years a Slave) als auch Paul Greengrass (Captain Philips), Alexander Payne (Nebraska) und David O. Russell (American Hustle) zurück.

Wie bereits zu erwarten war, räumte Breaking Bad im TV-Sektor ordentlich ab. Vince Gilligans hochgelobte Serie um den drogenkochenden Chemielehrer Walter White, die im vergangenen Jahr nach fünf Staffeln ihr Ende fand, wurde als beste Drama-Serie ausgezeichnet. Hauptdarsteller Bryan Cranston nahm den Preis als bester Drama-Schauspieler mit nach Hause.

Hier sämtliche Gewinner der Golden Globes 2014 in aller Übersichtlichkeit:

Bester Film – Drama
12 Years a Slave – Regie: Steve McQueen

Beste Hauptdarstellerin – Drama
Cate Blanchett – Blue Jasmine

Bester Hauptdarsteller – Drama
Matthew McConaughey – Dallas Buyers Club

Bester Film – Komödie/Musical
American Hustle – Regie: David O. Russell

Beste Hauptdarstellerin – Komödie/Musical
Amy Adams – American Hustle

Bester Hauptdarsteller – Komödie/Musical
Leonardo DiCaprio – The Wolf of Wall Street

Bester Animationsfilm
Die Eiskönigin – Völlig unverfroren  – Regie: Chris Buck, Jennifer Lee

Bester fremdsprachiger Film
La Grande Bellezza – Die große Schönheit, Italien – Regie: Paolo Sorrentino

Beste Nebendarstellerin
Jennifer Lawrence – American Hustle

Bester Nebendarsteller
Jared Leto – Dallas Buyers Club

Beste Regie
Alfonso Cuaron – Gravity

Bestes Drehbuch
Spike Jonze – Her

Beste Filmmusik
Alex Ebert – All Is Lost

Bester Filmsong
„Ordinary Love“ aus Mandela – Der lange Weg zur Freiheit (Mandela: Long Walk to Freedom) – Bono, The Edge, Adam Clayton, Larry Mullen Jr., Brian Burton

Beste Serie – Drama
Breaking Bad

Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama
Robin Wright – House of Cards

Bester Serien-Hauptdarsteller – Drama
Bryan Cranston – Breaking Bad

Beste Serie – Komödie/Musical
Brooklyn Nine-Nine

Beste Serien-Hauptdarstellerin – Komödie/Musical
Amy Poehler – Parks and Recreation

Bester Serien-Hauptdarsteller – Komödie/Musical
Andy Samberg – Brooklyn Nine-Nine

Beste Mini-Serie oder Fernsehfilm
Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll

Beste Hauptdarstellerin – Mini-Serie oder Fernsehfilm
Elisabeth Moss – Top of the Lake

Bester Hauptdarsteller – Mini-Serie oder Fernsehfilm
Michael Douglas – Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll

Beste Nebendarstellerin – Serie, Mini-Serie oder Fernsehfilm
Jacqueline Bisset – Dancing on the Edge

Bester Nebendarsteller – Serie, Mini-Serie oder Fernsehfilm
Jon Voight – Ray Donovan
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