Album-News: Ariana Grande Bild: Getty Images

Album-News: Ariana Grande

Überraschungs-Album „Thank U, Next“, Instagram-Thron und Welttournee – für Ariana Grande läuft`s wieder rund
Gerade mal sechs Monate, nachdem Ariana Grande mit ihrem Album „Sweetener“ Chart-Erfolge feierte, hatte sie Anfang Februar schon das nächste Album am Start: “Thank U, Next”. Vorbei sind die Zeiten, in denen ein Album über Jahre hinweg ausgeschlachtet wird. Für die Sängerin kam das in diesem Fall nicht infrage.

Ariana Grandes musikalischer Seelenstrip

Die Inspiration für das Blitz-Album, das die Sängerin laut eigener Aussage in nur 2 Wochen fertiggeschrieben hat, kam direkt aus ihrem Leben, das 2018 einem emotionalen Rollercoster glich. Einerseits war sie mit ihrer Musik erfolgreich wie nie: Das Album Sweetener, auf dem unter anderem Pharell Williams, Nicki Minaj und Missy Elliott als Gaststars vertreten sind, stieg im August auf Platz 1 der US Billboard Charts ein. Außerdem erreichte sie mit ihren Songs Spotify-Streaming-Rekorde. Lieder wie „7 Rings“, in denen sie ihre Freunde und ihren materiellen Reichtum feiert, zeugen von diesen Hochs.

Auf der anderen Seite verlor sie ihren Ex-Freund, den Rapper Mac Miller, an eine Überdosis und kurz darauf zerbrach auch noch ihre Verlobung zu US-Komiker Pete Davidson. Genau davon handelt auch „Thank U, Next“, die titelgebende erste Single-Veröffentlichung ihres neuen Albums. „Thank U, Next“ ist ein Schlussmach-Song, aber keiner von der melodramatischen Sorte. Stattdessen bringt sie darin ihre Dankbarkeit für jeden ihrer Ex-Partner zum Ausdruck und ihre Erkenntnis, dass es letzten Endes vor allem auf die Selbstliebe ankommt. Die Ballade „Ghostin“ handelt Ariana Grandes eigener Aussage zufolge von der schwierigen Situation, in einer ersten Beziehung zu sein, während man um eine andere geliebte Person trauert – es ist davon auszugehen, dass sie damit die Zeit nach dem Tod ihres Ex Mac Miller beschreibt.

Letzten Endes ist „Thank U, Next“ ein wunderbares Zeugnis für Arianas extreme Wandlung seit dem Beginn ihrer Karriere: Vom Kinderstar auf Nickelodeon zur Ikone der LGBTQ-Szene nach dem Attentat in Manchester bis hin zur sichtlich gereiften Frau, die selbstbewusst ihr eigenes Wohlbefinden und ihre Selbstliebe an erste Stelle stellt und ein Vorbild für eine ganze Generation junger Frauen darstellt.

Ariana Grande ist die Instagram-Queen

Dass Arianas Message ankommt, lässt sich an einem ganz anderen Fakt festmachen: Grande darf nämlich nun behaupten, auf der heutzutage so wichtigen Plattform Instagram jene Frau zu sein, die die allermeisten Follower hat – den Titel hat sie dabei ihrer Kollegin Selena Gomez weggeschnappt. Während die Follower-Anzahl beider Damen beachtlich und eigentlich kaum zu Begreifen ist, beide haben jeweils mehr als 146 Millionen Abonnenten, hält Selena Gomez aktuell bei 146 460 293 Followern, während Ariana Grande mit 146 817 214 knapp 350 000 Tausend Instagram-Fans mehr hat. Übertrumpft werden die beiden nur von Fußball-Star Cristiano Ronaldo, der aktuell die meistgefolgte Person auf der Plattform ist. Gut möglich, dass der Erfolg von “Thank U, Next”, mit dessen Songs sich so viele junge Frauen identifizieren können, ein wichtiger Grund dafür ist.

2019 kommt die Welttournee

Zwei Alben in einem Jahr – das schreit danach, den Fans die vielen neuen Songs auch auf der Bühne zu präsentieren. Dass diese in Massen in die Konzerthallen und Stadien dieser Welt pilgern werden, daran zweifelt nach Ariana Grandes Insta-Fame wohl niemand. Die Sweetener-Tour beginnt am 18. März 2019 im Times Union Center in New York.

Bis Mitte Juli ist Ariane Grande in Nordamerika und Kanada unterwegs, unter anderem auf dem berühmten Coachella Festival in Indio, Kalifornien am 14. April. Nach einer kurzen Pause schlägt sie anschließend über den Sommer in Europa auf, wobei hier aber keine Festival-Auftritte geplant sind.

Nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz kommt sie an folgenden Tagen:

1.September
Köln, Lanxess Arena

3. September
Wien, Stadthalle

5. September
Hamburg, Barclaycard Arena

10. Oktober

Berlin, Mercedes-Benz-Arena

13. Oktober
Zürich, Hallenstadion
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