Fallout 76: Das Wastelanders Update Bild: Bethesda

Fallout 76: Das Wastelanders Update

Das bislang umfangreichste Update bringt NPC Quests und einige weitere Neuerungen nach Appalachia
Knapp eineinhalb Jahre nach dem Release von Fallout 76 veröffentlicht Bethesda mit Wastelanders das bislang größte kostenlose Update – das einige gravierende Änderungen am Spielkonzept mit sich bringt.

Wer plaudert nicht gern mit NPCs? 

Die Änderung mit den weitreichendsten Konsequenzen ist wohl die Rückkehr der Menschen nach Appalachia, die fortan in der Form von NPCs das Game bevölkern werden. Man munkelt, dass irgendwo in Appalachia ein Schatz versteckt sein soll. Und dieses Gerede von unbeschreiblichem Reichtum ist Musik in den Ohren diverser Glücksritter und Glücksritterinnen, die auch ein Stückchen vom Kuchen abhaben wollen und sich in Scharen auf den Weg machen. Sehr zum Leidwesen der Bewohner von Vault 76, die unangenehme Konsequenzen fürchten, wie z.B. die Neu-Infektion der Siedler oder Rivalitäten untereinander. 

Die Neuankömmlinge sind in die aufrichtigen Siedler- und die hinterhältigen Raider-Fraktionen aufgeteilt und trachten alle danach, die Kontrolle über die Gegend zu erlangen. Auf jeden Fall bringen die NPCs einiges an Wirbel ins Spiel, konkret in Form von NPC Quests und einem neuen Dialogsystem mit Auswahlmöglichkeiten, das Spieler nutzen können, um sich mit den Menschen zu unterhalten, ihre einzigartigen Lebensgeschichten zu erfahren und Einfluss auf ihre weiteren Schicksale zu nehmen. Die Gruppe der sogenannten Verbündeten, eine Gruppe menschlicher NPCs mit Sonderstatus, bieten Quests, die täglich in Angriff genommen werden können. Außerdem bieten die beiden Gruppen die Chance, neue Waffen und Rüstungen zu verdienen, die es hoffentlich mit den neuen, furchterregenden Kreaturen im Wastelanders Update aufnehmen können. 

Diese Änderungen bringt Wastelanders im Detail 

Spieler müssen sich ihrer Rollen im Kreuzfeuer der beiden Gruppen bewusst sein, denn mit Wastelanders kehrt auch das aus früheren Fallout-Spielen bekannte Rufsystem ins Spiel zurück. Jede getroffene Entscheidung wird sich auf den Spielverlauf und den sozialen Stand des Spielers auswirken. Je öfter ein Spieler eine konkrete Fraktion unterstützt, z.B. indem er Informationen für sie beschafft, Gegner ausspioniert und unschädlich macht oder andere vielfältige Quests abschließt, desto mehr steigt der Ruf bei dieser Fraktion und sinkt bei der anderen.

Mit Wastelanders bekommen Spieler außerdem die Chance, an zwei neuen, actionreichen Events teilzunehmen. In „Beifahrer“ geht es darum, eine Gruppe von Händlern auf ihrer Tour durch die Berge vor fiesen Banditen zu beschützen, die es auf die Karawane abgesehen haben. In „Strahlenschlägerei“ kämpfen Spieler quasi in einer Doppelrolle. In diesem Gruppenevent in einer verstrahlten Mülldeponie müssen sie einerseits so viel Erz wie möglich plündern und andererseits die seltsamen, leuchtenden Kreaturen abwehren, die dort ebenfalls nach Beute schürfen. 

Wastelanders kann seit 14. April von allen Besitzern von Fallout 76 auf Xbos One, PlayStation 4 und PC über Steam und Bethesda.net kostenlos heruntergeladen werden.  


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