PS4 vs. Xbox One: Sony liegt auch in den sozialen Netzwerken vorn Bild: Microsoft/Sony

PS4 vs. Xbox One: Sony liegt auch in den sozialen Netzwerken vorn

Dass sich die PlayStation 4 besser verkauft als die Xbox One, ist bekannt. Aber auch in den sozialen Netzwerken ist die Sony-Konsole prominenter aus das Microsoft-Gerät.
Das geht aus einer Untersuchung der in Münchner Experten der HBI Helga Bailey GmbH hervor. Im Verlauf von 12 Monaten (Juli 2013 – Juni 2014) wurde die PlayStation 4 auf den Netzwerken twitter, facebook, YouTube und Google+ 135.601 Mal erwähnt, die Xbox One erreichte nur knapp die Hälfte und kam auf 69.020 Nennungen. Die Untersuchung wurde mithilfe des Social-Media-Monitoring Tool Echobot durchgeführt, das HBI auch für andere Untersuchungen einsetzt. Gesucht wurde die Häufigkeit der Nennung „PlayStation 4“ und „Xbox One“ in unterschiedlichen Schreibvariationen.


Die Games-Messen

Binnen der ersten 15 Tage nach der jeweiligen Konsolenankündigung Anfang 2013 hatte die Xbox One noch einen leichten Vorsprung: Die PS4 wurde 4.673 Mal genannt, die Xbox One 5.285 Mal. Da die PlayStation 4 bereits im Februar vorgestellt wurde, während die Präsentation von Microsoft erst im Mai stattfand, wurde die Konsole von Sony in der Zeit der Vorstellung der Xbox One ebenfalls häufig genannt (1.701 Mal). Ebenfalls untersucht wurde die Häufigkeit der Nennungen der beiden Konsolen für den Zeitraum der beiden Spielemessen E3 (Juni 2013) und GamesCom (August 2013) - im Zeitraum von 15 Tagen vor, während und nach den Messen. Die deutschen Social-Media-Nutzer nannten die PlayStation 4 im Rahmen der E3 1.295 Mal, rund um die GamesCom kam es zu 4.697 Nennungen. In den gleichen Zeiträumen wurde die Xbox One nur 930 Mal (E3) bzw. 3.225 Mal (GamesCom) genannt.


Die richtige PR-Strategie

„Die PR-Strategie von Sony, zunächst nur den Namen und erste technische Details zu präsentieren, um in einem zweiten Schritt auf der E3 die tatsächliche Konsole der Öffentlichkeit zu zeigen, zahlte sich zumindest mit Blick auf die Häufigkeit der Nennungen in den sozialen Medien aus“, sagt Christoph Kruse, Account Director bei der HBI Helga Bailey GmbH und zuständig für den Bereich Medienbeobachtung. „Allerdings ist bei der Untersuchung zu bedenken, dass die reine Diskussionshäufigkeit keinen Rückschluss über die Tonalität der Aussagen zulässt. Vor allem zu einigen technischen Innovationen der Xbox One fielen die Kommentare negativ aus.“
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