Fallout 76 - Die ersten Details Bild: Bethesda
  • 25.06.2018
  • red.

Fallout 76 - Die ersten Details

Die Entwicklerfirma Bethesda überraschte auf der E3 mit der Ankündigung für Fallout 76. Das Spiel wird am 14. November 2018 erscheinen.

Bethesda führt Fans an der Nase herum


Als Entwickler-Studio Bethesda Ende Mai einen mysteriösen Teaser-Trailer veröffentlichte, mit John Denver-Klassiker „Take Me Home Country Road“ als Hintergrundmusik, war die Aufregung groß. Offensichtlich stand die Zahl 76 im Mittelpunkt, eine konkrete Namensnennung eines Spiels blieb allerdings aus. Zwar wurde bei genauerem Hinsehen und Hinhören schnell klar, dass es sich um einen neuen Titel aus der Fallout-Reihe handeln musste, aber so richtig konnte sich immer noch niemand einen Reim auf diesen Teaser machen. 2015 war mit Fallout 4 der letzte Teil der Reihe erschienen – sollte jetzt etwa tatsächlich Fallout 76 kommen? Und wie lässt sich das erklären?

Auf der E3 hat Bethesda, wie wir bereits berichtet haben, das Geheimnis dann gelüftet: Beim neuen Titel handelt es sich tatsächlich um Fallout 76 – allerdings ist das Spiel nicht nach dem klassischen Fallout-Konzept aufgebaut. Die Signifikanz der Zahl 76 stammt von der Bunkereinrichtung Vault 76 – die bereits aus der Vorgeschichte zu Fallout 4 bekannt ist. Nachdem der atomare Krieg, der die Welt in Schutt und Asche gelegt hat, endlich vorbei ist, öffnen sich im Jahr 2077 die Tore von Vault 76. Da Fallout 76 als Prequel von Fallout 4 gilt, nur circa 20 Jahre nachdem die ersten Bomben gefallen sind, ist der Zustand des Planeten noch nicht ganz so desolat wie aus früheren Titeln gewohnt. Als Spieler begibt man sich wie gewohnt in das verstrahlte Ödland und muss versuchen, Amerika und die Gesellschaft wiederaufzubauen – und da draußen irgendwie zu überleben.

Jeder Überlebende ist eine echte Person


Alleine ist man dabei selbstverständlich nicht, die dynamische Welt von Fallout 76 wird auch von anderen Mitspielern bevölkert, die das gleiche Ziel haben wie man selbst. Ob man mit diesen Spielern kooperiert oder konkurriert, das bleibt allerdings jedem selbst überlassen. Und darin liegt die größte Neuerung von Fallout 76: Der neueste Titel wird nur noch im Multiplayer-Online-Modus spielbar sein. Hinter jeder Figur, der man im Spiel begegnet, wird ein echter Mensch stecken. Zwar liegt der Fokus im Spiel weiterhin auf der Haupt-Story und auch der Aufbau ist mehr oder weniger gleichgeblieben, aber die Tage als klassisches Rollenspiel mit NPCs, die Quests verteilen, sind definitiv vorbei. Viel eher wird Fallout 76 ein Online-Survivalspiel sein, im Stile von DayZ und Rust, sagte beispielsweise Branchen-Insider Jason Schreier. Bethesda Game Director beschreibt das Spiel als „shared-world shooter“, ähnlich zu Spielen wie Destiny.

Das weiß man bisher über Fallout 76


Da Fallout 76 zeitlich wesentlich früher angesiedelt und der Planet weniger zerstört ist als in den Vorgänger-Titel, wird Fallout 76 erheblich farbenfroher sein. Screenshots zeigen beispielsweise eine weite Landschaft mit einer Flora in sämtlichen Farbpaletten. Außerdem dürfen sich Spieler in Fallout 76 über eine Spielwelt freuen, die viermal so groß ist wie der vorherige Teil und in sechs verschiedene Regionen mit verschiedenen Kulturen aufgeteilt ist. Erscheinen wird das Spiel am 14. November 2018 für Xbox One, PlayStation 4 und für den PC.

Bethesda unterstützt Habitat for Humanity


Für alle, die nach dem Ansehen des Fallout 76-Trailers Gefallen an der musikalischen Untermalung gefunden haben, gibt es übrigens doppelt gute Neuigkeiten: Ab 4. Juli ist die Inkspots-inspirierte Cover-Version des John Denver Klassikers „Take Me Home Country Roads“ im iTunes Store käuflich zu erwerben. Und das Beste daran: 100% (mindestens 100,000 Dollar) des Verkaufserlöses wird Bethesda an Habitat for Humanity spenden: Eine gemeinnützige Organisation, die sich in mehr als 70 Ländern dafür engagiert, mittellosen Menschen erschwinglichen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Mehr Informationen zu Habitat for Humanity und ihrer Mission, Menschen auf der ganzen Welt dabei zu helfen, ein sicheres Zuhause zu errichten, das diesen Namen auch verdient, gibt es hier.


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