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VR-Brille selbst bauen – so geht’s

Wann Virtual Reality durch leistungsstarke, doch erschwingliche Hardware im Mainstream ankommt, weiß keiner so genau. Einen günstigen Vorgeschmack kann sich der VR-Enthusiast aber schon mal mit Google Cardboard holen – der VR-Brille zum Selberbauen.
Zwar schon zur I/O-Konferenz 2014 vorgestellt, jedoch immer noch aktuell: Cardboard. Der Name ist Programm, denn im Prinzip ist das Gadget nichts anderes als eine aus Pappe gefertigte Hülle, die in Kombination mit einem Android-Smartphone zur Virtual-Reality-Brille wird. Was ihr dafür braucht: ein Pappkarton, zwei Stück selbstklebender Klettverschluss, Gummibänder, zwei Magnete, zwei Linsen und ein Smartphone mit Android 4.1 oder neuer. Wo ihr die richtigen Komponenten kaufen könnt, verrät Google auf der offiziellen Cardboard-Seite. Dort gibt’s auch eine detaillierte Faltanleitung, wie man aus einem Pizzakarton ein passendes Gehäuse bastelt. Google rät aber, eine möglichst große Pizza zu bestellen, da sonst die Pappe nicht ausreicht. Alternativ gibt’s im Netz aber auch Komplettsets für rund 20 Euro inklusive Karton und der benötigten Komponenten.

Ist das Konstrukt erst zusammengebaut, bedarf es noch einer Gratis-App aus Googles Play Store. Anschließend lassen sich zum Beispiel Youtube-Videos anschauen oder eine virtuelle Tour durch Schloss Versailles genießen.

Die Idee zur Papp-VR-Brille zum Selberbauen kam übrigens den Google-Angestellten David Coz und Damien Henry aus Paris. Anfang 2014 entwickelten die Beiden den ersten Prototyp. Da die Resonanz überschwänglich ausfiel, entschloss sich Google, das Konzept öffentlich zu machen und verteilte auf der hauseigenen I/O-Entwicklerkonferenz kurzerhand Bausätze an Entwickler. Anschließend wurde noch eine passende App entwickelt und da ist sie nun, die VR-Brille zum Selberbauen.

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Dieser Beitrag stammt von Stefan und dem entertainweb-Team