God of War Collection Vol. 2: Kratos' PSP-Abenteuer kommen auf die PS3 Bild: Sony Computer Entertainment

God of War Collection Vol. 2: Kratos' PSP-Abenteuer kommen auf die PS3

Die God-of-War-Reihe ist mit Sicherheit eine der erfolgreichsten Exklusiv-Serien, die Sony zu bieten hat. Nachdem die ersten beiden Teile schon PS3-tauglich gemacht wurden, finden nun auch die PSP-Ableger ihren Weg auf die Heimkonsole.

Genauer gesagt God of War: Chains of Olympus aus dem Jahre 2008 und das 2010 erschienene God of War: Ghost of Sparta. In Sachen Grafik an das Jahr 2011 angepasst, zieht Protagonist und Spartaner Kratos in die Unterwelt, um die Welt vor dem Untergang zu bewahren, beziehungsweise nach Atlantis, um seine düsteren Visionen zu besiegen. Während Chains of Olympus noch vor allen anderen God-of-War-Teilen spielt, ist der Nachfolger Ghost of Sparta chronologisch zwischen den ersten beiden Teilen angesiedelt.

Aus alt mach neu

Schon nach der ersten Hand voll Spielminuten, zeichnet sich ab, wohin die Reise geht. Beide Games laufen mit konstanten 60 Bildern pro Sekunde – sowohl in 720p-, als auch in 1080p-Auflösung. Darüber hinaus haben sich die Entwickler Ready at Dawn alle Mühe gegeben, die beiden PSP-Spiele nicht nur in höherer Auflösung zu präsentieren, sondern auch die einzelnen Figuren anzupassen. Demnach wurde jeder Charakter mit einem Vielfachen seiner ursprünglichen Polygonzahl versehen und sämtliche Texturen verbessert und hochgerechnet. Das sieht man vor allem Ghost of Sparta deutlich an, stellen selbst Laien große Sprünge in Sachen Grafik fest. Chains of Olympus schneidet da im Vergleich eine ganze Ecke schlechter ab. Hier und da sind verwaschene Texturen und klobige Charaktere einfach nicht abzustreiten. Man sieht dem Spiel sein Alter eben auch in der Neuauflage einfach an – was so auch zu erwarten war. Grafisch wäre also durchaus noch ein wenig Luft nach oben gewesen.

Sprung geglückt!

Doch nicht nur grafisch haben die Jungs und Mädels von Ready at Dawn an den beiden Games geschraubt, auch der Ton kommt in neuem Gewand. An den aktuellen Sound-Standard angepasst, überzeugen Chains of Olympus und Ghost of Sparta nun auch in digitalem Surround-Sound. Serientypisch kommen beide Ableger mit gelungener Sprachausgabe, packender Orchester-Musikuntermalung und authentischen Effekten. Spielerisch hat sich im Vergleich zu den Originalen natürlich nicht allzu viel geändert. Lediglich die Ausweich-Moves kann der Spieler nun auch durch Drücken des rechten Analogsticks in die jeweilige Richtung vornehmen. Die Doppelbelegung der PSP ist somit passé. Die teils bockige Kamera, mit der die Reihe seit jeher zu kämpfen hat, bleibt somit allerdings auch bestehen.

Lohn sich der Kauf?

Sony hat mit der zweiten God of War Collection nun also auch die letzten beiden verbliebenen Teile auf die PlayStation 3 geholt und neben optischen und akustischen Polituren auch mit Trophäenunterstützung versehen. Im direkten Vergleich zur Neuauflage der ersten beiden God-of-War-Teile schneidet das hier ein Quäntchen schlechter ab. Das liegt einfach daran, dass God of War 1 und 2 für die PlayStation 2 entwickelt wurden und somit eine technisch-bedingt bessere Basis für ein Remake darstellen. Wer sich die Taschenfassungen bisher noch nicht zu Gemüte geführt hat, kann bedenkenlos zuschlagen – genau wie Fans und Trophäenjäger.



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