Die besten Filme 2011 – Ein Rückblick Bild: Warner Bros. Pictures/20th Century Fox/Paramoun Pictures

Die besten Filme 2011 – Ein Rückblick

Das Jahr 2011 ist fast vorbei und hat dem Entertainment-Fan nicht nur allerhand spannende Unterhaltungselektronik beschert, sondern auch einige wirklich spannende Filme. Folgendes haben sich die Leute im Kino angesehen.

True Grit

Nach der Erstverfilmung aus dem Jahr 1969 versuchen sich die Coen-Brüder mit True Grit an der gleichnamigen Vorlage von Charles Portis. Thematisch wagt sich das Remake nicht allzuweit vom Original weg. Auf der Suche nach dem Mörder ihres Vaters gerät die 14-jährige Mattie Ross (Hailee Steinfeld) an den abgedrehten Marshall Rooster Cogburn (Jeff Bridges). Zwar hat der alte Haudegen eigentlich keine Lust auf den Job, trotzdem nimmt er in Anbetracht des ausgesetzten Kopfgeldes trotzdem an und steht der Jugendlichen zusammen mit Texas Ranger La Boeuf (Matt Damon) auf der Jagd nach dem Mörder ihres Vaters zur Seite. Was soll man dem noch groß hinzufügen – mit über 150 Millionen eingespielten US-Dollar stellt True Grit den kommerziell erfolgreichsten Film des Regisseursduos dar.

X-Men: Erste Entscheidung

Nach dem Motto Back to the Roots schickt Regisseur Matthew Vaughn, Professor X, Magneto und die Mutanten zurück in die Anfangstage. Nachdem der junge Erik Lehnsherr während des zweiten Weltkrieges entdeckt, dass er besondere Fähigkeiten hat, töten die Nazis seine Eltern und Wissenschaftler Sebastian Shaw (Kevin Bacon) missbraucht ihn als Versuchsobjekt. Rund 20 Jahre später gelingt dem Akteur die Flucht, fortan sinnt er auf Rache – mithilfe anderer Mutanten. Obwohl die Fans mit der kompletten Neubesetzung wohl ihre Probleme hatten, kam der Film erstaunlich gut an. Nicht zuletzt wegen der schauspielerischen Leistung von Michael Fassbender als Magneto.

Sucker Punch

Als weiteren verspäteten Opener des Kinojahres 2011 könnte man wohl Sucker Punch bezeichnen. Regisseur Zack Snyder vereinte darin leicht bekleidete Hollywood-Schauspielerinnen mit ordentlich Action und Anleihen eines Psychodramas. Emily Browning flüchtet sich in der Rolle von Babydoll in eine Art Fantasiewelt, nachdem ihre Mutter und ihre Schwester sterben. In eben dieser Welt arbeitet sie als Stripperin an der Seite von ihren Kolleginnen Sweet Pea (Abbie Cornish), Amber (Jamie Chung), Blondie (Vanessa Hudgens) und Rocket (Jena Malone). Von dort entflieht die Protagonistin in eine weitere Traumwelt, in der sie als Supersoldatin gegen allerhand Gesocks kämpft. Schräg! Wohl gerade deshalb hat’s den Leuten gefallen.

Thor

Thor steckt sprichwörtlich in der Klemme. Durch einen lästigen Vorfall wird der Göttersohn auf die Erde verbannt und muss sich fortan jeglichen Sinn für Sozialkompetenz und auch noch ohne seinen Hammer Mjolnir durch Mexico schlagen. Schon bald merkt der impulsive Kerl, dass er Opfer einer Intrige wurde und sein hinterhältiger Bruder Loki wohl gerade den Thron in Asgard besteigt. Den Thron, der eigentlich Thor gebührt. Keine Frage, was Regisseur Kenneth Branagh aus Marvels Comicvorlage geschaffen hat, kann sich sehen lassen.

Captain America

Ähnlich impulsiv wie der oben genannte Hammer-Schwinger schreitet Steve Rogers (Chris Evans) aka Captain America zu Werke. Fällt der Soldat anfangs noch als Schmächtigster in seiner Einheit aus der Reihe, wird er schon bald durch ein Experiment zum Supersoldat. Was dann folgt, ist eine zeitgemäße Adaption des Marvel-Vorbildes mit weniger Patriotismus, dafür mehr Action. Mit Hugo Weaving als Red Skull ist zudem der passende, fiese Gegenspieler am Start. Lediglich etwas ruhigere, emotionalere Momente vermisst der Fan gelungener Kinounterhaltung.

Planet der Affen: PRevolution

Mit PRevolution zaubert Regisseur Rupert Wyatt ein Prequel zum bekannten Science-Fiction-Klassiker. Als Wissenschaftler Will Rodman erlebt James Franco einen durch Medikamente verursachten Zwischenfall im Pharmaunternehmen Gen-Sys, der die Test-Affen zum Ausrasten bringt. Heimlich nimmt er das Schimpansenbaby Caesar (Andy Serkis) bei sich zuhause auf und zieht das hochintelligente Tier groß. Wyatt wollte mit seiner Adaption eine Situation in unserer Zivilisation simulieren, an der es kein Zurück mehr gibt. Nicht nur dank der namhaften Besetzung ein echtes Kunstwerk.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil Zwei

Die Harry-Potter-Reihe fand mit Die Heiligtümer des Todes Teil Zwei einen gleichermaßen euphorischen und lang herbeigesehnten als auch traurigen Abschluss. David Yates zog mit dem finalen Teil der Saga alle Register, um den Fans einen würdigen Abschluss zu liefern. Ja, man könnte sagen, dass man sich das Finale als Fan der Buchvorlage wohl genau so in bewegten Bildern vorgestellt hat. Eine der beliebtesten Abenteuer-Geschichten unserer Zeit hat ihr Ende gefunden. Die Tatsache, dass der Film qualitativ nur wenig Raum nach oben lässt, sollte Harrys Anhänger zumindest ein bisschen über den Fakt, dass nun alles vorbei ist, hinwegtrösten.



Details

  • Titel: Die besten Filme 2011 - Ein Rückblick
  • Land/Jahr: 2011
  • System: DVD, Blu-ray
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Dieser Beitrag stammt von Stefan und dem entertainweb-Team